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Gestreckte Abschluss- bzw. Gesellenprüfung: Auf dem Weg zum neuen Standard?

Vor rund 20 Jahren ist die gestreckte Abschluss- bzw. Gesellenprüfung probeweise eingeführt worden. Zum Jubiläum nimmt ein Beitrag in der Zeitschrift Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis (BWP) die Entwicklung des Modells in den letzten zwei Jahrzehnten unter die Lupe: Wie hoch ist der Anteil der Ausbildungsberufe mit diesem Prüfungsmodell an den neugeordneten Berufen? Und in welchen Berufen hat sich die gestreckte Abschluss- bzw. Gesellenprüfung durchgesetzt?

Das Modell der gestreckten Abschluss- bzw. Gesellenprüfung (GAP/GGP) wurde Ende der 1990er Jahre erarbeitet. Hauptkritikpunkt am herkömmlichen Modell mit Zwischen- und Abschluss-/Gesellenprüfung war, dass die Zwischenprüfung als Lernstandsfeststellung zwar einen hohen Aufwand erfordere, aber kaum Bedeutung für Betriebe und Auszubildende habe, da nicht das Bestehen, sondern die reine Teilnahme Voraussetzung für die Zulassung zur Abschluss-/Gesellenprüfung darstellt.

Im Beitrag "20 Jahre gestreckte Abschlussprüfung – von der Erprobung zum neuen Standard?" stellen Barbara Lorig und Katrin Gutschow vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) dar, wie sich die Anzahl der Ausbildungsberufe mit diesem Prüfungsmodell von 2002 bis 2023 entwickelt hat und ob bzw. wo sich Schwerpunkte seines Einsatzes erkennen lassen.

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20 Jahre gestreckte Abschlussprüfung – von der Erprobung zum neuen Standard?

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