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ifo Institut: Viele Unternehmen haben Probleme bei der Suche nach Auszubildenden

10. Juni 2026

Laut Randstad-ifo-Personalleiterbefragung verzeichnete die Mehrheit der Betriebe im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr eine gleichbleibende Zahl an neuen Auszubildenden. Gleichzeitig berichteten 61% der Unternehmen von Schwierigkeiten bei der Besetzung ihrer Ausbildungsplätze. Als Hauptursache wurde die geringe Anzahl an Bewerbungen angegeben, gefolgt von der unzureichenden Qualifikation der Bewerbenden. Unternehmen, die planen, im kommenden Jahr keine Ausbildungsplätze mehr anzubieten, nannten vor allem fehlende Kapazitäten für die Betreuung als ausschlaggebenden Grund.

Das deutsche Ausbildungssystem basiert auf dem dualen Prinzip, das Theorie und Praxis kombiniert und eine solide Basis für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn schafft. Es umfasst ein vielfältiges Angebot an Ausbildungsberufen in nahezu allen Branchen – vom Handwerk über den Dienstleistungssektor bis hin zu spezialisierten technischen Berufen. Dieses System spielt eine zentrale Rolle bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses und trägt wesentlich zur Stabilität des Arbeitsmarktes bei.

Dennoch steht das Ausbildungssystem vor erheblichen Herausforderungen: Immer häufiger bleiben Ausbildungsplätze unbesetzt. Ursachen hierfür sind unter anderem der Fachkräftemangel, der demografische Wandel und die zunehmende Attraktivität akademischer Bildungswege. Besonders kleine Betriebe kämpfen oft damit, passende Auszubildende zu finden, was ihre Zukunftsfähigkeit bedroht. Zusätzlich erschweren die rasanten Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt – etwa durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und die Entstehung neuer Berufsfelder – die Anpassung an neue Anforderungen.

Weitere Informationen

Pressemeldung des ifo Institutes vom 21.01.2025

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