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Was brauchen Ausbilder, damit aktuelle Anforderungen wirklich in der Ausbildungspraxis ankommen?

Benito Langer | 16.09.2026

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Ausbildungsordnungen verändern sich, Arbeitsprozesse werden digitaler, Anforderungen an Sicherheit, Nachhaltigkeit und selbstständiges Handeln nehmen zu. 

Doch wie bewusst finden diese Veränderungen tatsächlich Eingang in Ausbildungsaufgaben, Lernziele und die tägliche Begleitung von Auszubildenden?

Bei Gesprächen am vergangenen Wochenende mit betrieblichen Ausbildern auf der Ausbildungsmesse „mach was!“ in Chemnitz wurde für uns ein Punkt besonders deutlich: 

Die Standardberufsbildpositionen – kurz SBBP – sind als Begriff teilweise bekannt. 

Was sie für die konkrete Ausbildungsarbeit bedeuten, ist jedoch häufig schwer zu greifen. 

In unserem kleinen Messe-Selbstcheck war kein Teilnehmer bei der Kenntnis der vier SBBP sicher; 

75 % waren unsicher, entsprechende Anforderungen in bestehenden Ausbildungsaufgaben zu erkennen. 

Noch deutlicher war die Frage, welche dieser Anforderungen ein Arbeitsauftrag bereits abdeckt: 

Hier waren 87,5 % unsicher.

Gleichzeitig zeigte sich etwas Wichtiges: 

Viele der dahinterliegenden Anforderungen sind in der Ausbildung durchaus schon vorhanden,

häufig aber aus der Arbeitssituation heraus und nicht bewusst geplant. 

Genau zwischen „Das machen wir eigentlich schon“ und „Wir können es gezielt in Ausbildung integrieren und sichtbar machen“ liegt aus unserer Sicht der entscheidende Unterstützungsbedarf.

Das passt zu den Ergebnissen der BIBB-Kurzstudie zur AEVO

Rund 95 % der Befragten bewerten Unterstützungs- und Weiterbildungsangebote als hilfreiche Ergänzung, rund 92 % wünschen Auffrischungsangebote zu aktuellen Themen. 

Modernisierungsbedarf wird besonders für das Handlungsfeld „Ausbildung durchführen“ gesehen.

Deshalb möchten wir nicht einfach fragen: „Kennen Sie die SBBP?“

Uns interessiert vielmehr Ihre tatsächliche Ausbildungspraxis:

  • Welche überfachlichen Anforderungen sind in Ihren Ausbildungs- und Arbeitsaufgaben bereits verankert?
  • Was planen Sie gezielt und was ergibt sich eher aus der jeweiligen Arbeitssituation?
  • Wo benötigen Sie Unterstützung bei Arbeitsaufträgen, Lernzielen, Methoden, Lernbegleitung oder Feedback?
  • Und welche Form der Unterstützung würde Ihnen im Ausbildungsalltag wirklich helfen?

Dafür haben wir im SBBP-Kompetenznetzwerk Sachsen eine kurze Bedarfsabfrage für Ausbildungspersonal entwickelt. 

Die Ergebnisse helfen uns, Lernmodule, Workshops und praktische Hilfen nicht am Bedarf vorbei 

zu entwickeln, sondern an den tatsächlichen Fragen und Arbeitsbedingungen von Ausbildern auszurichten. 

Genau diese Erhebung konkreter Unterstützungs-, Qualifizierungs- und Umsetzungsbedarfe ist auch

 Bestandteil unseres Projektansatzes.

Wenn Sie selbst ausbilden, interessiert uns deshalb Ihre Perspektive:

Nehmen Sie sich gern kurz 5 bis 10 Minuten und nehmen Sie an unserer Bedarfsabfrage teil und zeigen uns, was in Ihrer Ausbildung bereits funktioniert und wo Unterstützung wirklich gebraucht wird.

👉 ZUM SELBST-CHECK 

Ihre Rückmeldung fließt direkt in die weitere Entwicklung unserer Angebote für Ausbildungspersonal ein.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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