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29. September 2025

Ob hohe Gebäude, große Brücken oder Verkehrswege – Bautechnische Konstrukteurinnen und Konstrukteure planen und modellieren die Bauprojekte der Zukunft und spielen eine Schlüsselrolle bei wichtigen Infrastrukturprojekten. Ihre Zeichnungen und technischen Unterlagen sind die Basis für Vorhaben in Architektur, Ingenieurbau sowie Tief-, Verkehrswege- und Landschaftsbau.
Die Digitalisierung hat das Berufsbild der bisherigen Bauzeichner/-innen stark verändert. Durch Building Information Modeling (BIM) und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten in Planung und Ausführung sind neue Fähigkeiten in Kommunikation, Datenverarbeitung und Modellarbeit gefragt. Die neue Bezeichnung „Bautechnischer Konstrukteur“ bzw. „Bautechnische Konstrukteurin“ spiegelt diesen Wandel wider. Aus den bisherigen Schwerpunkten entstehen drei Fachrichtungen, um die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder zu verdeutlichen. Außerdem wird die Fachrichtung Tief-, Straßen- und Landschaftsbau in Tief-, Verkehrswege- und Landschaftsbau umbenannt – ein Zeichen für die Bedeutung der Verkehrswende. Auch das Thema Nachhaltigkeit erhält durch die neue Berufsbildposition „Berücksichtigung der Kreislaufwirtschaft im Planungsprozess“ mehr Gewicht.
Gemeinsam mit den zuständigen Bundesministerien, den Sozialpartnern sowie Sachverständigen aus der betrieblichen Praxis hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag der Bundesregierung die Ausbildungsordnung zum Bauzeichner und zur Bauzeichnerin modernisiert und dem Beruf den neuen Namen "Bautechnischer Konstrukteur" bzw. "Bautechnische Konstrukteurin" gegeben". Die neue Ausbildungsordnung tritt zum 1. August 2026 in Kraft.