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Vom Lernfrust zum Lernfortschritt: So unterstützt du deine Azubis beim Lernen

Liebe Community, „Ich kann das einfach nicht.“ – „Schon wieder eine schlechte Note.“ – „Wofür lerne ich das überhaupt?“ Solche Sätze gehören im Ausbildungsalltag leider dazu. Lernfrust, Fehler und Rückschläge sind ein natürlicher Teil des Lernens – gerade in der Ausbildung.  In diesem Beitrag zeigen wir euch, wie ihr Lernfrust frühzeitig erkennt, konstruktiv auffangt und eine Lernumgebung schafft, in der Auszubildende trotz Herausforderungen motiviert dranbleiben. Warum entsteht Lernfrust bei Azubis? Lernfrust hat oft mehrere Ursachen, die zusammenwirken: Überforderung durch Stoffmenge oder Lerntempo Fehlende Lernerfolge trotz Anstrengung Prüfungsangst, die blockiert und Selbstzweifel verstärkt Geringe Motivation, wenn Sinn und Ziel nicht klar sind Negative Lernerfahrungen aus Schule oder vorherigen Prüfungen Wichtig: Lernfrust ist kein Zeichen von fehlender Eignung, sondern ein Signal, genauer hinzuschauen.   Lernblockaden und Lernaufschub gezielt abbauen Prokrastination ist oft ein Schutzmechanismus vor Überforderung oder Angst. So unterstützt ihr eure Azubis: Lernaufgaben in überschaubare Etappen zerlegen Realistische Zeitpläne gemeinsam erstellen Lernstrategien reflektieren: Wie lernst du eigentlich am besten? Regelmäßige kurze Check-ins statt seltener großer Gespräche   Gerade ihr als Ausbilder:innen habt eine Schlüsselrolle. Eure Haltung prägt, wie Azubis mit Frust, Angst und Motivation umgehen.   Wenn ihr das Thema Lernfrust vertiefen und praxisnah bearbeiten möchtet, legen wir euch unserem Vortrag Wie lernt mein Azubi? - Lernfrust in Erfolg umwandeln am 16.06.26 von 10:30 bis 12:00 Uhr ans Herz.  Viele lernende Grüße Donya, Juliane & Nicole  Bildquelle: Ron Lach – Fotografie
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Vielfalt ist kein Sonderthema – sie ist Alltag in der Ausbildung.

Liebe Community, diese Woche steht ganz im Zeichen des Diversity-Tages. Aber nicht nur in dieser Woche sollten wir uns mit diesem Thema beschäftigen. Denn Vielfalt gibt es jeden Tag. Daher lasst uns gemeinsam den Blick auf Vielfalt in der Ausbildung zu richten. Denn Diversität ist kein „Extra“, sondern längst Teil des Ausbildungsalltags: Unterschiedliche Lebensrealitäten, kulturelle Hintergründe, Lernvoraussetzungen oder gesundheitliche Bedürfnisse treffen hier aufeinander. Was bedeutet das konkret für euch als Ausbilder:innen? Anbei drei Tipps für eure Ausbildungspraxis:   ✅ Tipp 1: Vielfalt bewusst wahrnehmen – statt übersehen Jeder Ausbildungsjahrgang ist vielfältig. Wichtig ist, diese Unterschiede nicht zu ignorieren, sondern aktiv wahrzunehmen. Das heißt: Sprecht offen über unterschiedliche Bedürfnisse und Stärken. Vermeidet pauschale Annahmen („Alle lernen gleich“, „Das ist doch selbstverständlich“). Schafft Räume, in denen Auszubildende ihre Perspektiven einbringen können. 👉 Ein wertschätzender Umgang stärkt nicht nur das Miteinander, sondern auch Motivation und Lernbereitschaft.   ✅ Tipp 2: Ausbildung flexibel und gesund gestalten Vielfalt zeigt sich auch in Lern- und Belastungsfähigkeit. Achtet deshalb auf gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen: Gebt klare Strukturen, aber auch Flexibilität (z. B. bei Lernwegen oder Aufgabenformaten). Sensibilisiert euch für mentale und körperliche Belastungen. Sprecht frühzeitig an, wenn ihr Veränderungen im Verhalten bemerkt. 💡 Eine diverse Ausbildung ist immer auch eine gesunde Ausbildung – für alle Beteiligten.   ✅ Tipp 3: Haltung zeigen und Vorbild sein Als Ausbilder:innen habt ihr eine zentrale Vorbildfunktion. Eure Haltung prägt die Ausbildungskultur. Reagiert klar auf diskriminierende Aussagen oder Ausgrenzung. Macht Vielfalt sichtbar und besprecht sie aktiv im Ausbildungsalltag. Zeigt: Unterschiedlichkeit ist eine Stärke, kein Problem. 🎯 So schafft ihr ein Umfeld, in dem sich alle ernst genommen fühlen und ihr Potenzial entfalten können.   🔎 Weiterführende Impulse zum Diversity-Tag findet ihr hier: Charta der Vielfalt Website beispielsweise den Vielfaltskalender 👉 Praxisnahe Materialien zum Thema Vielfalt findet ihr auf der Seite Netzwerk Q / Vielfalt und Gesundheit Lasst uns den Diversity-Tag als Startpunkt nehmen und Vielfalt das ganze Jahr über bewusst in der Ausbildung leben.    Vielfältige Grüße Donya, Juliane & Nicole Bildquelle: Katie Rainbow 
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Prüfungsphase meistern: So gebt ihr Orientierung, Struktur und Zuspruch

Liebe Community, die Prüfungsphase ist für viele Auszubildende eine der herausforderndsten Zeiten ihrer Ausbildung. Neben fachlichen Anforderungen kommen Zeitdruck, Selbstzweifel und Zukunftsfragen hinzu. Genau jetzt zeigt sich, wie wertvoll eure Rolle als Ausbilder:innen ist: Denn eine gute Begleitung wirkt oft stärker als jede zusätzliche Lernunterlage. Prüfungsphase heißt nicht nur Lernen, sondern Begleiten Auszubildende brauchen in dieser Zeit vor allem Orientierung, Verlässlichkeit und Zuspruch. Häufig sind es gar nicht die Inhalte, die fehlen, sondern Sicherheit und Struktur. Ein kurzer Austausch, ein ehrliches Nachfragen oder das Gefühl, gesehen zu werden, können den entscheidenden Unterschied machen. Was jetzt wirklich hilft – drei wirksame Hebel 1. Präsenz zeigen (auch mit wenig Zeit) Ein kurzes Check‑in reicht oft schon aus: Wie geht es dir gerade? Was läuft gut? Wo hakt es? Diese Gespräche müssen nicht lang sein, aber regelmäßig. Sie signalisieren: Du bist nicht allein. 2. Struktur statt zusätzlichem Druck Helft euren Auszubildenden, den Überblick zu behalten. Was steht bis wann an? Was ist prüfungsrelevant, was nicht? Klare Prioritäten nehmen Stress und verhindern Überforderung. Weniger ist hier oft mehr. 3. Emotionen ernst nehmen Prüfungsangst ist nichts Ungewöhnliches. Sprecht offen darüber, normalisiert Unsicherheiten und teilt – wenn passend – eigene Erfahrungen. Allein das Wissen, dass Nervosität dazugehört, wirkt entlastend. Motivation entsteht durch Beziehung Gerade in stressigen Phasen neigen Auszubildende dazu, nur auf das zu schauen, was noch nicht klappt. Hier könnt ihr gegensteuern: Macht Fortschritte sichtbar Benennt Stärken und bereits Erreichtes Gebt konstruktives, ermutigendes Feedback Das stärkt das Selbstvertrauen – eine wichtige Ressource für jede Prüfung. Kleine Geste, große Wirkung Ein kurzer motivierender Satz, flexible Lernzeiten oder das Angebot, Fragen auch „zwischendurch“ stellen zu dürfen, zeigen Wertschätzung. Oft sind es diese scheinbar kleinen Dinge, die nachhaltig in Erinnerung bleiben. Unser Impuls für euren Ausbildungsalltag Nehmt euch bewusst Zeit für Beziehungspflege – gerade jetzt. Fachliche Vorbereitung ist wichtig, aber Haltung, Vertrauen und Unterstützung tragen Auszubildende durch diese intensive Phase. Denn am Ende erinnern sich viele weniger an den Prüfungsstoff – aber sehr genau daran, wer sie auf dem Weg dorthin begleitet hat. Herzliche, begleitende Grüße Donya, Juliane & Nicole Bildquelle: Mikhail Nilov
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Gaussian Splatting: Was Azubis darüber wissen sollten

Gaussian Splatting gehört aktuell zu den Technologien, über die in der XR- und 3D-Branche viel gesprochen wird. Aber was bedeutet das konkret für die Ausbildung?  Wir haben Clarence Dadson um eine Einordnung gebeten. Clarence ist Senior Art Director und Partner bei Design4real in München und im Vorstand von XR.  Design4real entwickelt VR-, AR-, WebAR-, Mixed-Reality- und 360°-Anwendungen und beschäftigt sich intensiv mit 3D-Scanning und Gaussian Splatting. In seinem Beitrag erklärt Clarence, warum die Technologie für immersive Medien so spannend ist, wo ihre Stärken liegen und warum gute Ergebnisse trotzdem nicht automatisch entstehen.  Was ist Gaussian Splatting? Gaussian Splatting ist im Moment wahrscheinlich eine der spannendsten Technologien im Bereich immersive Medien. Damit lassen sich echte Orte, Räume oder Objekte als fotorealistische 3D-Szenen darstellen. Dafür wird ein realer Ort aus vielen Blickwinkeln aufgenommen – mit Fotos, Videos, 360°-Material oder speziellen Scannern. Aus diesen Daten entsteht eine räumliche Szene, die sich in VR, AR oder Web-Anwendungen nutzen lässt. Vom Holodeck-Gedanken zum eigenen 3D-Scanner Ich bin auf Gaussian Splatting aufmerksam geworden, weil ich vor längerer Zeit online einen Artikel darüber gelesen hatte. Darin wurde die Technik sinngemäß als eine Technologie beschrieben, mit der man dem Holodeck aus Star Trek näherkommen könnte. Das hat mich neugierig gemacht. Daraufhin habe ich angefangen, mich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Vor über zwei Jahren habe ich mir dann einen der ersten 3D-Scanner gekauft, der bereits für Gaussian Splatting optimiert war. Ich war damals ziemlich beeindruckt davon, was dieses Gerät schon leisten konnte. Heute ist dieser Scanner im Grunde schon wieder überholt, weil sich die Technologie so schnell weiterentwickelt. Die Ergebnisse werden schärfer, die Bildqualität wird besser, die Workflows werden einfacher. Es passiert gerade sehr viel. Warum die Technik für Betriebe interessant ist Für mich ist Gaussian Splatting aktuell eine der überzeugendsten Technologien, um reale Orte schnell und realistisch räumlich zu erfassen. Genau dieser Realismus macht die Technik so spannend. Man sieht nicht einfach ein abstraktes 3D-Modell, sondern eine digitale Szene, die sich oft sehr nah an der echten Umgebung anfühlt. Für Betriebe ist vor allem ein Punkt wichtig: Es geht plötzlich viel schneller und viel günstiger. 3D-Scanning war lange teuer, kompliziert und eher etwas für Spezialisten. Mit Gaussian Splatting ist es deutlich erschwinglicher geworden, reale Orte in digitale Räume zu übertragen. Man braucht nicht mehr zwingend ein riesiges Team oder monatelange 3D-Produktion, um einen Raum überzeugend digital darzustellen. Natürlich gab es vorher schon Fotogrammetrie. Damit konnten wir schon seit Jahren 3D-Scans erstellen. Aber Fotogrammetrie hat klare Grenzen, besonders bei der visuellen Qualität. Reflektierende, halbtransparente oder transparente Flächen sind oft schwierig. Auch große 3D-Scans auf weniger leistungsstarken Systemen darzustellen, war lange ein Problem. Genau hier kann Gaussian Splatting sehr stark sein. Gute Ergebnisse bleiben Handwerk Trotzdem ist Gaussian Splatting nicht magisch. Die Technik löst nicht jedes Problem automatisch. Ich vergleiche das gerne mit Fotografie: Ein Foto zu machen, ist heute sehr einfach. Ein wirklich gutes Foto zu machen, braucht aber weiterhin Erfahrung, ein gutes Auge und technisches Verständnis. Bei Gaussian Splatting ist es ähnlich. Einen ersten Scan zu erzeugen, ist nicht mehr besonders schwer. Einen Scan zu erzeugen, der wirklich gut aussieht, sauber funktioniert und ästhetisch überzeugt, ist aber weiterhin Handwerk. Wichtig sind gute Lichtverhältnisse, scharfe Bilder, viele Blickwinkel und eine möglichst unbewegte Szene. Wenn Menschen durchs Bild laufen, die Kamera zu schnell bewegt wird oder das Licht schwierig ist, entstehen schnell Fehler. Wer gute Ergebnisse will, muss also verstehen, wie man eine Szene richtig aufnimmt. Wo Gaussian Splatting stark ist und wo nicht Der Hype um Gaussian Splatting ist meiner Meinung nach berechtigt. Für immersive Medien ist das eine der aufregendsten Entwicklungen der letzten Jahre. Die Technik entwickelt sich extrem schnell weiter. Es entstehen ständig neue Tools, neue Workflows und neue Möglichkeiten, reale Umgebungen in digitale Anwendungen zu bringen. Aber es gibt auch klare Grenzen. Ein Gaussian Splat ist nicht dasselbe wie ein klassisches 3D-Modell. Die Szene wird nicht automatisch in einzelne Objekte aufgeteilt. Wenn man später ein bestimmtes Objekt im Scan animieren, austauschen oder einzeln bearbeiten möchte, wird es schwierig. Für Anwendungen mit vielen beweglichen oder interaktiven Objekten ist klassische 3D-Modellierung oft weiterhin besser geeignet. Auch die Performance ist ein Thema. Besonders in Unity und Unreal ist Gaussian Splatting im Moment noch nicht so gut unterstützt, wie man es sich wünschen würde. Gerade auf VR- und AR-Headsets kann die Darstellung schnell schwerfällig werden. WebGL-Lösungen, zum Beispiel über PlayCanvas, funktionieren aktuell oft deutlich besser. Für Azubis, die vor allem mit Unity oder Unreal arbeiten, ist das vielleicht erst einmal ungewohnt. Trotzdem lohnt es sich, auch in solche Web-Workflows reinzuschauen. Im Moment wissen wir noch nicht genau, wie lange es dauert, bis klassische Engines wie Unity oder Unreal Gaussian Splatting wirklich sauber und nativ integrieren. Es kann sein, dass sich das schnell ändert. Aktuell ist es aber noch ein klarer Unterschied. Warum Azubis Gaussian Splatting kennen sollten Für Workflows in 3D und XR bedeutet das: Capture wird wichtiger. Wer immersive Medien produziert, muss nicht nur gestalten, sondern auch verstehen, wie reale Orte sauber aufgenommen werden. Danach geht es um Datenaufbereitung, Optimierung und die Frage, auf welchem Gerät die Szene später laufen soll. Für Azubis heißt das: Ihr müsst nicht sofort die komplette Mathematik hinter Gaussian Splatting verstehen. Wichtiger ist, die Technik richtig einzuordnen. Wann ist ein Gaussian Splat sinnvoll? Wann brauche ich ein klassisches 3D-Modell? Wann reicht ein 360°-Video? Und wie muss ich eine Aufnahme planen, damit daraus später ein gutes Ergebnis entsteht? Für den GiM ist Gaussian Splatting deshalb besonders interessant, weil die Technik an der Schnittstelle von Film, Fotografie und 3D arbeitet. Aus real aufgenommenem Bildmaterial entsteht eine räumliche Szene, die sich interaktiv erleben lässt. Genau diese Fusion eröffnet für Kreative neue Möglichkeiten – zwischen klassischer Bildgestaltung, 3D-Produktion und immersiven Anwendungen. Kurz gesagt: Gaussian Splatting macht es viel einfacher, echte Orte in digitale Räume zu bringen. Die Technik ist schneller und günstiger als viele bisherige 3D-Scanning-Workflows. Sie liefert einen Realismus, der für immersive Medien enorm spannend ist. Aber gute Ergebnisse entstehen nicht automatisch. Wer im Bereich immersive Medien arbeitet, sollte Gaussian Splatting kennen, ausprobieren und kritisch bewerten können. Der Hype ist berechtigt – aber man muss wissen, wo die Technik stark ist und wo sie an ihre Grenzen kommt.
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Verbundausbildung: Wenn Ausbildung gemeinsam besser funktioniert

Nicht jeder Betrieb kann alle Inhalte einer Ausbildung vollständig allein abdecken. Gerade bei einem neuen Beruf wie Gestalter:in für immersive Medien kann das eine reale Hürde sein: Die fachlichen Anforderungen sind breit, die Technologien entwickeln sich schnell und nicht jedes Unternehmen hat alle Kompetenzen, Projekte, Rahmenbedingungenn odern personellen Ressourcen im eigenen Haus. Eine Möglichkeit dennoch auszubilden ist die Verbundausbildung. Dabei arbeiten mehrere Betriebe oder Einrichtungen zusammen, um die Ausbildung gemeinsam umzusetzen. Wichtig dabei: Verbundausbildung heißt nicht „irgendwie gemeinsam ausbilden“. Es braucht natürlich klare Absprachen. Wer übernimmt welche Ausbildungsabschnitte? Wo liegen fachliche Zuständigkeiten? Wie bleibt die Gesamtverantwortung gesichert? Die rechtliche Grundlage für die Verbundausbikdung findet sich im Berufsbildungsgesetz. Nach § 10 Absatz 5 BBiG können mehrere natürliche oder juristische Personen in einem Ausbildungsverbund zusammenwirken, wenn die Verantwortlichkeit für die einzelnen Ausbildungsabschnitte und für die Ausbildungszeit insgesamt sichergestellt ist. Außerdem ist § 27 BBiG relevant: Er regelt die Eignung der Ausbildungsstätte. Wenn ein Betrieb bestimmte Inhalte nicht selbst vermitteln kann, kann die Ausbildung durch Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte ergänzt werden.  Für Betriebe kann das besonders interessant sein, wenn sie ausbilden möchten, aber noch unsicher sind, ob sie alle Inhalte des Berufsbildes allein abdecken können. Verbundausbildung kann dann ein Weg sein, Verantwortung zu teilen, Kompetenzen zu bündeln und trotzdem eine qualitativ gute Ausbildung zu ermöglichen. Auf Leando gibt es dazu weitere Informationen in diesem Lernpfad. Dort findet ihr kompakt aufbereitet, welche rechtlichen Grundlagen gelten und worauf Betriebe achten sollten, wenn sie Ausbildung gemeinsam organisieren. 
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Lesen im Ausbildungsalltag: Drei einfache Impulse mit großer Wirkung

Liebe Community, heute, zum Tag des Buchs, richten wir den Blick auf das Lesen im Ausbildungsalltag – nicht als Zusatzaufgabe, sondern als zentrale Lernpraxis, die Orientierung gibt und Handlungskompetenz im Alltag stärkt. Dafür haben wir euch drei kurze Impulse mitgebracht, die ihr leicht in eure Ausbildungspraxis integrieren könnt: 📖 Die 10‑Minuten‑Leseinsel – Mikro‑Routine mit großer Wirkung Lest gemeinsam mit euren Azubis einmal pro Woche zehn Minuten still einen Text – z. B. einen Fachtext, eine Arbeitsanweisung oder einen kurzen Artikel. Dieses bewusste, ruhige Lesen bringt Fokus in den Ausbildungsalltag. Warum das wirkt: Alle arbeiten mit demselben Text und ohne Zeitdruck. Schon ein kurzer Austausch („Ein Satz, der mir wichtig war“) fördert Textverständnis und Konzentration – besonders in lernintensiven Phasen der Ausbildung. 🎯Lesen mit Auftrag – Orientierung statt Überforderung Gebt dem Lesen einen klaren Fokus. Ein kleiner Leseauftrag hilft Auszubildenden, sich im Text zu orientieren und Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden: „Markiere eine Stelle, die du wichtig findest.“ „Markiere eine Stelle, die unklar ist.“ „Markiere einen Satz, den du praktisch anwenden kannst.“ Mehrwert: Lesen wird gezielt und aktiv begleitet. Aus dem diffusen Gefühl „Ich habe gelesen, aber nichts behalten“ entsteht ein strukturierter Zugang zum Text. Das hilft besonders bei komplexen Fachtexten und stärkt die Sicherheit im Umgang mit schriftlichen Informationen. ✅Fachtext‑Check: Von „Ich versteh’s nicht“ zu „Ich kann damit arbeiten“ Gerade Fachtexte wirken im Ausbildungsalltag oft komplex und überfordernd – besonders dann, wenn sie „einfach gelesen“ werden sollen. Der Fachtext‑Check hilft dabei, Texte systematisch zu erschließen und Schritt für Schritt in handlungsrelevantes Wissen zu überführen. 3 zentrale Begriffe klären 1 Verständnisfrage formulieren 1 konkrete Anwendung im Arbeitsalltag finden Ergebnis: Texte werden handhabbar. Lesen wird zum Werkzeug, mit dem Auszubildende Aufgaben besser verstehen, sicherer umsetzen und Wissen aktiv nutzen können. Fazit: Lesen muss weder lang noch kompliziert sein, um Wirkung zu zeigen. Kleine, gut strukturierte Leseimpulse helfen Auszubildenden, Texte besser zu erfassen, den Überblick zu behalten und Schritt für Schritt handlungsfähig zu werden. Das Bild wurde von ChatGPT erstellt. 
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Fünf Fragen an ... Tom Micklich (LEFX/Leipzig): Warum sich die GiM-Ausbildung lohnt

Tom Micklich ist Mitgründer und Geschäftsführer von LEFX in Leipzig. Das Studio entwickelt Realtime-3D- und XR-Anwendungen für Business- und Enterprise-Kund:innen – von VR-Trainings über interaktive Visualisierungen bis hin zu Kulturprojekten wie dem "Virtuellen Bach". Seit 2024 bildet LEFX außerdem zwei Gestalter für immersive Medien aus. Hier erzählt Tom Micklich, warum sich LEFX für den neuen Ausbildungsberuf entschieden hat, welche Fähigkeiten wichtig sind und weshalb aus seiner Sicht viel mehr Unternehmen über den GiM nachdenken sollten. 1. Warum habt ihr euch entschieden, Gestalter für immersive Medien auszubilden? Tom Micklich: Wir fanden die Idee schon früh spannend, weil wir in unserem Arbeitsfeld immer wieder gesehen haben: Viele Menschen bringen sich die entscheidenden Fähigkeiten selbst bei. Gerade im 3D- und XR-Bereich ist es oft nicht der Studienabschluss, der am Ende zählt, sondern das, was jemand tatsächlich kann. Für uns war deshalb die Frage: Warum nicht jungen Menschen eine Chance geben, genau diese Fähigkeiten im Unternehmen zu lernen, auch ohne Studium? Dazu kam, dass wir bereits erste Erfahrungen mit Ausbildung gesammelt hatten und gemerkt haben, dass uns das Spaß macht. Praktika, auch Schülerpraktika, haben uns zusätzlich gezeigt, wie viel Potenzial es bei jungen Leuten gibt, wenn man sie früh an reale Themen heranführt. 2. Welche Aufgaben übernehmen eure Auszubildenden bei LEFX konkret? Tom Micklich: Das ist bei uns ziemlich vielfältig und hat sich mit der Zeit weiterentwickelt. Am Anfang lag der Fokus stärker auf ausbildungsbezogenen Projekten, weil es erst einmal darum ging, Grundfertigkeiten aufzubauen. Gerade im 3D-Bereich ist das ein großer Lernschritt. Inzwischen arbeiten die beiden aber auch in echten Projekten mit. Einer der Auszubildenden war zum Beispiel beim "Virtuellen Bach" direkt an Ton- und Motion-Capture-Aufnahmen beteiligt und unterstützt heute bei der Erstellung von Videomaterial in Unreal Engine. Beide übernehmen außerdem regelmäßig 3D-Modellierungsarbeiten, etwa bei der Aufbereitung von Konstruktionsdaten oder beim Erstellen von Modellen nach Konzept. Genau diese Bandbreite macht den Beruf aus: Die Aufgaben reichen von Asset-Erstellung über Realtime-Umgebungen bis hin zu Audio, Video und Projektarbeit. 3. Welche Fähigkeiten sollten angehende Auszubildende idealerweise mitbringen? Tom Micklich: Wichtig ist aus meiner Sicht eine kreative Grundanlage. Damit meine ich nicht nur "ein gutes Auge", sondern auch die Fähigkeit, Dinge kritisch zu betrachten und begründen zu können, warum etwas funktioniert oder eben nicht. Dieses ästhetische Verständnis ist hilfreich und lässt sich nur begrenzt von null aufbauen. Dazu kommt ein gewisses technisches Verständnis und vor allem die Fähigkeit, sich Neues anzueignen. Unser Feld verändert sich extrem schnell. Wer in diesem Beruf gut klarkommt, ist meist jemand, der neugierig ist, sich gerne in neue Themen einarbeitet und gut lernen kann. Man muss nicht alles schon können, aber man sollte Lust darauf haben, ständig weiter zu lernen. 4. Was hält Unternehmen deiner Meinung nach noch davon ab, selbst auszubilden? Tom Micklich: Viele kleinere und mittlere Unternehmen schrecken vor dem langfristigen Commitment zurück. Eine Ausbildung läuft über drei Jahre, und gerade in einem dynamischen Markt ist das für manche erst einmal eine große Entscheidung. Dazu kommt, dass viele Studios selbst wenig Berührung mit Ausbildung hatten. Wer überwiegend akademisch geprägte Teams hat, kennt die Strukturen oft schlicht nicht aus eigener Erfahrung. Auch der formale Rahmen wirkt am Anfang manchmal abschreckend. Meine Erfahrung ist aber: Vieles davon ist lösbar, wenn man sich früh austauscht. Es hilft enorm, mit anderen Betrieben zu sprechen, die bereits ausbilden. Und wenn ein Unternehmen merkt, dass es einzelne Inhalte aus dem Rahmenlehrplan nicht selbst abdecken kann, muss das kein Ausschlusskriterium sein: Dann kann es sinnvoll sein, sich mit anderen Betrieben oder Partnern zusammenzutun.Und man sollte sich vom organisatorischen Teil nicht verrückt machen lassen. Vieles wirkt auf den ersten Blick komplizierter, als es in der Praxis ist. 5. Für welche Branchen ist der GiM aus deiner Sicht noch spannend – auch jenseits klassischer VR-Studios? Tom Micklich: Ich würde den Begriff "immersiv" deutlich weiter fassen. Viele denken sofort an VR-Brillen, aber darum geht es aus meiner Sicht gar nicht allein. Es geht im Kern um Realtime-3D-Technologien, interaktive Anwendungen und digitale Räume. Und die spielen längst in vielen Branchen eine Rolle. In der Filmproduktion ist das Thema mit Virtual Production und Previsualisierung längst angekommen. Industrieunternehmen arbeiten mit 3D in Planung, Training und Visualisierung. Auch öffentliche Unternehmen, Stadtwerke oder größere Organisationen entdecken zunehmend, dass sich Prozesse, Orte und Systeme in digitalen Umgebungen sinnvoll darstellen lassen. Wenn man den Blick etwas weitet und nicht nur an klassische XR-Studios denkt, dann wird schnell klar: Der GiM ist für deutlich mehr Unternehmen relevant, als viele derzeit vermuten. Und dein Rat an Unternehmen, die noch zögern? Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, sich mit dem Beruf zu beschäftigen. Die Wege sind noch nicht festgefahren, vieles ist noch gestaltbar, und Unternehmen können den Beruf mitprägen. Gleichzeitig ist das Interesse junger Menschen an diesem Berufsfeld sehr groß. Wer schon einmal Initiativbewerbungen, Portfolios oder Arbeitsproben gesehen hat, weiß, was da an Talent unterwegs ist. Unternehmen sollten sich deshalb gut überlegen, ob sie sich diese Ressource wirklich entgehen lassen wollen. Wer ausbildet, kann früh qualifizierte Fachkräfte aufbauen und Kompetenzen langfristig im Unternehmen verankern. Kurz gesagt: Wer in 3D, Interaktion und digitale Anwendungen investiert, sollte den GiM ernsthaft auf dem Schirm haben.
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Schöne Feiertage & Ankündigung 📣

Hallo Leando 👋 und an meine Community „Erfahrungswissen Ausbildungspraxis“, ich wünsche euch schöne Feiertage und eine erholsame Osterzeit 🌷 Gleichzeitig möchte ich euch auf meine virtuelle Veranstaltung aufmerksam machen:„Prüfungsvorbereitung in der Praxis: Was funktioniert und wo hakt es?“ Es geht dabei weniger um einen Vortrag, sondern vor allem um Austausch 🤝 Bringt gerne eure Fragen, Erfahrungen oder Herausforderungen mit! Schreibt auch hier schon vorab, was euch besonders interessiert – ich nehme es gern mit in die Runde. Du bist noch kein Mitglied? Kein Problem, trete unserer Gruppe einfach bei und bring dich ein!    
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Immersion: Chancen und Verantwortung

Thomas Hagenhofer ist Informationswissenschaftler M.A. und arbeitet seit 2001 beim Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien an innovativen Lernprojekten. Im Umfeld des Ausbildungsberufs Gestalter/-in für immersive Medien ist er seit Jahren fachlich eingebunden. In seinem Gastbeitrag geht es um die Frage, was gute Immersion ausmacht und warum starke Wirkung immer auch verantwortungsvolle Gestaltung verlangt. Immersion: Chancen und Verantwortung Immersive Medien sind kein Selbstzweck. Ihr zentrales mediales Qualitätskriterium ist die Immersion – also das Ausmaß, in dem Nutzer/-innen das Gefühl entwickeln, "wirklich" in eine virtuelle oder erweiterte Umgebung einzutauchen. Immersion beschreibt dabei nicht nur technische Parameter wie 6-DoF-Tracking, Latenz, Rendering-Qualität oder Spatial Audio, sondern vor allem eine subjektive Erfahrung von Präsenz: das zeitweise Zurücktreten der physischen Umgebung zugunsten einer kohärenten, glaubwürdigen medialen Welt. Für Gestalter/-innen für immersive Medien ist Immersion damit ein Kernindikator professioneller Arbeit. Sie entsteht durch das Zusammenspiel von: Technischer Stabilität und Performance (geringe Latenz, sauberes Tracking), Narrativer Kohärenz (Storyworld, Dramaturgie, Interaktionslogik), Gestalterischer Konsistenz (Raum, Licht, Sound, UX), Plausibler Interaktion (Feedback, Handlungsoptionen, Responsivität). Eine immersive Erfahrung ist dann gelungen, wenn sie als stimmig, bedeutsam und emotional anschlussfähig erlebt wird – ohne Brüche, die den Presence-Effekt unterbrechen. Chancen: Lernen, Empathie, Kompetenzaufbau Im Bildungsbereich ermöglichen immersive Medien situiertes Lernen: realitätsnahe Simulationen, gefahrloses Training komplexer Handlungsabläufe, Perspektivwechsel und erfahrungsbasiertes Verstehen. Sie können abstrakte Inhalte konkret erfahrbar machen und Motivation steigern. Für die Ausbildung im Beruf Gestalter/-in für immersive Medien bedeutet das: Auszubildende entwickeln nicht nur technische und kreative Fähigkeiten, sondern gestalten potenziell hochwirksame Lern- und Erfahrungsräume. Genau darin liegt die Stärke – und die Verantwortung – dieses Berufs. Verantwortung: Emotionale Überwältigung und Missbrauchspotenzial Je stärker die Immersion, desto größer die Wirkung. Und damit auch das Risiko. Immersive Anwendungen können: intensive Angst- oder Stressreaktionen auslösen, emotional überfordern, traumatische Inhalte verstärken, gezielt Stimmungen und Einstellungen beeinflussen. Durch hohe Präsenz und multisensorische Ansprache steigt die Suggestivkraft. Das eröffnet ein Missbrauchspotenzial, etwa durch manipulative Dramaturgie, Einstellungen beeinflussende Designs, verdeckte Verhaltenslenkung oder intransparente Datennutzung. Für angehende Gestalter/-innen stellt sich daher eine doppelte Leitfrage: Wie erreiche ich eine starke Immersion – und wo ziehe ich bewusst Grenzen? Professionelle Gestaltungskompetenz umfasst neben Technik und Ästhetik auch medienethische Reflexion, Datenschutzbewusstsein, Transparenz in der Interaktionsarchitektur und Sensibilität für psychische Belastungsgrenzen. Der Beutelsbacher Konsens als ethischer Maßstab Gerade im Kontext von Bildungsanwendungen ist eine weitere normative Orientierung zentral: der Beutelsbacher Konsens. Er formuliert drei Leitprinzipien politischer Bildung, die sich unmittelbar auf immersive Lernumgebungen übertragen lassen: Überwältigungsverbot Lernende dürfen nicht im Sinne erwünschter Meinungen oder Haltungen "überrumpelt" werden. → Für immersive Medien bedeutet das: Keine manipulative Dramaturgie, die durch emotionale Intensität kritische Distanz ausschaltet. Kontroversitätsgebot Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers dargestellt werden. → Immersive Szenarien sollten Perspektivenvielfalt ermöglichen und nicht einseitig Weltbilder inszenieren. Schülerorientierung (Interessenorientierung) Lernende sollen in die Lage versetzt werden, ihre eigene Interessenlage zu analysieren und zu vertreten. → Interaktive Gestaltung kann Reflexion fördern, statt nur vorgegebene Narrative zu inszenieren. Gerade weil immersive Medien emotional besonders wirksam sind, ist das Überwältigungsverbot von hoher Relevanz. Eine VR-Anwendung kann durch Atmosphäre, Sounddesign und Perspektivführung Einstellungen stärker prägen als ein Text oder Video. Diese Wirkungsmacht verpflichtet. Impuls zur Diskussion: Verantwortung als Ausbildungsziel Für Ausbilder/-innen und Berufsschullehrkräfte ergibt sich daraus eine zentrale Aufgabe: Wie können wir Auszubildende dazu befähigen, immersive Medien wirkungsvoll – und zugleich verantwortungsvoll – zu gestalten? Konkrete Ansatzpunkte: Ethik systematisch integrieren Bewertungskriterien in Projekten sollten neben Immersionsgrad auch Transparenz, Fairness und Reflexionsmöglichkeiten umfassen. Wirkungsanalysen durchführen Welche Emotionen werden ausgelöst? Welche Narrative dominieren? Wo besteht Manipulationsgefahr? Den Beutelsbacher Konsens explizit anwenden Besonders bei Bildungsprojekten sollte geprüft werden, ob Überwältigung vermieden, Kontroversität abgebildet und Eigenständigkeit gefördert wird. Reflexionsphasen fest einplanen Nach Tests immersiver Anwendungen sollten nicht nur Usability, sondern auch emotionale und ethische Aspekte diskutiert werden. Interdisziplinäre Perspektiven einbeziehen Psychologie, Medienpädagogik und Ethik erweitern den professionellen Blick. Immersion ist eine gestalterische Meisterleistung – aber sie ist immer auch Einflussnahme. Wer immersive Medien entwickelt, formt Erfahrungsräume mit hoher Wirkkraft. Die Qualität einer immersiven Anwendung bemisst sich daher nicht allein an technischer Perfektion oder maximaler Präsenz, sondern ebenso an ihrer ethischen Integrität. Genau diese Verbindung aus Gestaltungskompetenz und Verantwortungsbewusstsein sollte Leitbild der Ausbildung sein.
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Hier finden Sie Bildungsmaterial für Ihr Grundbildungsangebot

Die Produktdatenbank Alphabetisierung und Grundbildung (PAG) ist die zentrale Sammelstelle für Materialien zum Einsatz in der Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit. Die PAG ist ein Angebot des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE). Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zielt das DIE mit der PAG darauf ab, den gesellschaftlichen Nutzen digitaler Bildungsressourcen zu steigern. Langfristig soll das Angebot an Open Educational Resources (OER) ausgebaut werden.  In der PAG werden hochwertige digitale Bildungsressourcen in diversen Formaten aus dem Bereich der Alphabetisierung und Grundbildung gesammelt, ein rechtssicherer und kostenfreier Zugang zu diesen Materialien hergestellt, Ressourcen einheitlich und umfassend erschlossen, die Suche nach Materialien über verschiedene Wege angeboten, Ergebnisse öffentlich finanzierter Projekte dauerhaft erhalten. Die PAG erfüllt damit ihren Auftrag aus der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung (2016 bis 2026), Produkte aus einer Vielzahl geförderter Projekte und weiteren Quellen Lehrenden, Bildungseinrichtungen und Interessierten nachhaltig und barrierefrei zugänglich zu machen.  Viele der vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (vormals BMBF) geförderten Projekte adressieren die arbeitsorientierte Grundbildung. Ihr Ziel war und ist es, dem Fachkräftemangel mit niedrigschwelligem Arbeitsmaterial zu begegnen und Unternehmen dabei zu unterstützen, gering literalisierte Auszubildende und Beschäftigte einzustellen, zu fördern und besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Hierzu würden wir gern mit der PAG Ihr Webangebot ergänzen. Dies wäre z.B. mit dem Einbau des PAG-Suchwidgets, welches in vier Varianten vorliegt, möglich. Der Suchschlitz führt direkt zu der PAG und den Bildungsmaterialien. Die Suche kann über etliche Filter, wie z.B. Kategorien oder Materialarten verfeinert werden. Eine Merkliste erleichtert das Wiederauffinden von Fundstücken. Inzwischen bietet die PAG mehr als tausend Arbeitsmaterialien für den Einsatz in der Lehre. Zudem können wir Ihnen einen Textbeitrag über die PAG sowie ein Schulungsangebot u.a. zur Suche in der PAG oder zu CC-Lizenzen liefern. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die PAG in Ihr Portfolio aufnehmen würden. Die PAG finden Sie unter https://alpha-material.de.  Sie möchten offene Bildungsmaterialien zur Grundbildung bei der PAG einreichen, dann nutzen Sie bitte das Kontaktformular unten auf der Webseite https://alpha-material.de. Für Rückfragen steht Ihnen das Team der PAG gern zur Verfügung. Wissenswertes: Informationen zur Produktdatenbank Alphabetisierung und Grundbildung finden Sie unter https://alpha-material.de. Förderkennzeichen: W146300 Sie können das Suchwidget direkt auf Ihrer Webseite einbinden. Einen kompakten Überblick über die PAG bietet Ihnen der Flyer.
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Fünf Fragen an ... Thomas Hagenhofer (Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien)

XR ist in der produktiven Phase angekommen: weg vom Hype, hin zu realen Anwendungen in Industrie, Bildung und Entertainment. Doch wie steht es aktuell um die Entwicklung der Technologie? Welche Rolle spielt die Ausbildung und wo liegen Chancen und Herausforderungen?  Thomas Hagenhofer vom Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien ordnet den Stand der Dinge ein und spricht über Perspektiven für den Ausbildungsberuf Gestalter*in für immersive Medien.   Frage 1: Warum ist nach dem Hype jetzt der richtige Zeitpunkt, XR in die Ausbildung zu bringen? Thomas Hagenhofer: XR steht heute nicht mehr so sehr im Mittelpunkt des Technikinteresses, im Moment ist es zweifellos die KI. Das hat einerseits Nachteile, weil die Medien weniger über dieses Thema berichten. Andererseits sind die Erwartungshaltungen nicht mehr so hoch wie noch vor vielleicht zehn Jahren. Heute können wir ohne riesige Versprechungen auf die Mehrwerte eines begründeten Einsatzes von XR schauen und die sind in vielen Bereichen sinnvoll. Vieles spricht dafür, dass XR aus der Phase des Experimentierens heraus gekommen ist in die der produktiven Anwendung in Teilbereichen von Industrie, Bildung und Entertainment. Daher sollten sich Unternehmen, die in diesen Sektoren unterwegs sind, überlegen, ob sie nicht Chancen verpassen, wenn sie nicht damit beginnen, ihre zukünftigen Fachkräfte selbst durch eine solide staatlich anerkannte duale Ausbildung zu qualifizieren.   Frage 2: Welche Hemmnisse sind aktuell die größten Herausforderungen? Thomas Hagenhofer: Es gibt nach wie vor bei vielen Unternehmen eine abwartende Haltung in Sachen XR, weil sich die Probleme z. B. bei der Hardwareentwicklung und bei der aufwändigen Erstellung von 3D-Modelle nicht schnell lösen lassen. Aber anstatt auf den großen Game Changer zu warten, sollte man die bereits vorhandenen vielseitig erprobten Möglichkeiten nicht aus dem Auge verlieren.   Frage 3: Welche Chancen ergeben sich speziell für die duale Ausbildung? Thomas Hagenhofer: In vielen Branchen hat es sich bewährt, junge Menschen im eigenen Unternehmen zu Fachkräften auszubilden. Gerade eine junge kleine Branche wie die der immersiven Medien braucht Menschen, die ihre Tätigkeit als Beruf ansehen und nicht als Job. Die einen eigenen Berufsethos entwickeln, der aus dem Stolz über die eigene Leistung und dem Staunen der Nutzer*innen über die tollen Möglichkeiten von XR entstehen kann. Diese Faszination braucht mehr Träger*innen.   Frage 4: Welche Rolle spielt der neue Ausbildungsberuf Gestalter:in für immersive Medien in diesem Kontext? Thomas Hagenhofer: Der neue Ausbildungsberuf bildet einen Standard ab, der bislang in Europa einmalig ist. Er beinhaltet die gesamte Wertschöpfungskette von XR-Anwendungen und ist von vorne bis hinten an der Praxis orientiert. In den ersten Jahren ist bereits eine kleine, aber sehr aktive Community um den Beruf entstanden, gerade mit Unterstützung von Leando. Hier bekommen interessierte schnell Unterstützung und können sich mit anderen vernetzen.   Frage 5: Wo siehst du die XR-Entwicklung in fünf Jahren und welche Skills brauchen Auszubildende dann unbedingt? Thomas Hagenhofer: In fünf Jahren wird KI völlig selbstverständlich in vielen XR-Anwendungen zum Einsatz kommen und die Erstellung von 3D-Welten vereinfachen. Und ich hoffe, dass es bis dahin qualitativ hochwertige XR-Brillen zu akzeptablen Preisen geben wird. Auszubildende müssen sich in diesem sich rasch ändernden Umfeld vor allem offen zeigen für neue Ansätze. Integrationsfähigkeit und Mut, Neues auszuprobieren, sind in solchen Phasen entscheidend. 
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Veranstaltungstipp: Virtuelle Veranstaltung: (Jahres-) Entwicklungsgespräche (Vertiefung)

Hallo Leando 👋, hier ein kleiner Reminder: Ich biete euch und unserer Community „Erfahrungswissen Ausbildungspraxis“ noch eine weitere virtuelle Veranstaltung vor Weihnachten und dem Jahresende an! 🎄✨ Beim letzten Mal haben wir allgemein über Kommunikation und Feedback gesprochen. In dieser Veranstaltung liegt der Fokus nun auf Mitarbeiter- bzw. Entwicklungsgesprächen mit Azubis 👥💬. Vermutlich stehen bei vielen von euch solche Gespräche zum Jahresbeginn an. Ich habe dazu Input vorbereitet, möchte aber besonders eure Erfahrungen aufnehmen und daraus gemeinsam Hinweise, Tipps und Best Practices ableiten 📚✨. Die Veranstaltung findet wie gewohnt in BigBlueButton statt 💻. Ich freue mich auf eure Teilnahme und eure Beiträge! 🙌 Wann? 15.12.2025 (Montag) von 13:0014:00 Uhr! Hier gehts zur Veranstaltung! Du bist noch kein Mitglied? Dann tritt gerne bei und bring dich ein! 🤝 PS: Ich veröffentliche noch dieses Jahr weitere Themen, die wir für 2026 planen. Seid also gespannt und schaut regelmäßig hier vorbei! 🔔📅
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Onboarding Lernortkooperation

Läuft die Kommunikation zwischen eurem Betrieb? Werden Lerninhalte aufeinander abgestimmt sodass der Azubi nicht frustriert ist? 🧑‍🏫🛠️ Wir wollen euch heute den Lernpfad zum Thema Lernortkooperation ans Herz legen. Ihr lernt in diesem  welche Bedeutung und Zielsetzung Lernortkooperationen in der dualen Ausbildung haben und warum sie ein zentraler Erfolgsfaktor sind, welche Rolle ihr als Ausbilder/-in oder pädagogische Fachkraft an der Schnittstelle zwischen Betrieb, Berufsschule und ggf. überbetrieblichen Bildungseinrichtungen einnehmt, wie ihr eure eigene Praxis reflektieren und aktiv zur erfolgreichen Zusammenarbeit der verschiedenen Lernorte beitragen könnt und wie Ihr kreative und praxisnahe Ideen entwickelt, um die Lernortkooperation bewusst und wirksam in euren Ausbildungsalltag zu integrieren. Investiert ein wenig Zeit und gewinnt wertvolle Impulse für die Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Schule.  Nutzt gerne die Kommentarfunktion für einen Erfahrungsaustausch 💬
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Tipp der Woche: Durch Kooperation reale Relevanz in die Schule bringen

Ein Gastbeitrag von Fabian Weber, Lehrer am Georg-Simon-Ohm Kolleg in Köln   Bereits für das erste 2. Ausbildungsjahr konnten wir vom Georg-Simon-Ohm Berufskolleg in Köln zusammen mit unseren neuen Partnerinnen von FrauenOrteNRW eine gelungene Kooperation aufbauen. Nachdem die Azubis ihre ersten praktischen Projekte abgeschlossen hatten, wollten wir mit ihnen einen Schritt weiter gehen: Ein Schulprojekt mit realer Zielgruppe zusammen mit tatsächlichen Auftraggeber*innen und dem Ziel einer breiten Veröffentlichung. Oft kommen interessierte Firmen oder Einzelpersonen auf uns als Schule zu, weil sie Ideen für Schulprojekte haben. Manchmal wächst eine Kooperation daraus, aber auch oft müssen wir leider ablehnen, weil etwas nicht passt: Ein mögliches Vorhaben kann nur unter Bedingungen gelingen, wie z.B. dass es zeitlich und inhaltlich für alle Seiten passt, unkommerziell ist und Lerngewinne auf mehreren Ebenen verspricht. In diesen Fall haben wir als Schule die Personen hinter FrauenOrteNRW angesprochen. Es ist schnell aus einer kleinen Idee ein Termin zur Vorbesprechung entstanden und kurz darauf ein erstes Meeting zusammen mit den Schüler*innen. Die Idee war, den Schüler*innen die Möglichkeit zu geben, unter den sicheren Bedingungen einer Schule sich frei den Bedürfnissen realer Partner*innen zu nähern. So konnten sie unter Beachtung des Corporate Designs und der Ziele des auftraggebenden Projektes, zusätzliche Lösungen entwickeln, die das Wirken starker Frauen der Geschichte immersiv erfahrbar werden lassen. Bei Schulprojekten stehen nicht die Ergebnisse an erster Stelle, sondern der Prozess. Dies ist auch unseren Partnerinnen von FrauenOrteNRW wichtig, da allein die Auseinandersetzung mit den historischen Persönlichkeiten und deren Aufarbeitung ein Gewinn sind, der über technische Implementierungen hinaus geht. Nachdem Konzepte entwickelt und Feedbackschleifen gedreht wurden, ging es an die praktische Umsetzung. Es zeigte sich, dass eine WebAR-Anwendung für die Zielgruppe mit mobiler Nutzung entwickelt werden soll. Die Umsetzung brauchte jedoch mehr Programmierkenntnisse als gedacht, sodass sich der ursprüngliche Zeitplan verschob. Die Ergebnisse sind im Oktober präsentiert worden und werden in Kürze auch auf der Website www.frauenorte-nrw.de vorgestellt. Wir als Schule sind trotz technische Anlaufschwierigkeiten sehr zufrieden dank offener Schülerinnen und Projektpartnerinnen, die uns ohne Druck lernen lassen. Die Schüler*innen werden inhaltlich unterstützt und ihnen kreative Freiräume ermöglicht.  Zukünftig, wenn auch unsere Partnerinnen wieder möchten und können, freuen wir uns als Schule mit gewonnenen Erkenntnissen in einem neuen Schuljahr mit neuen Klassen hoffentlich wieder neue Frauengeschichten immersiv umsetzen zu können.  
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Querschnittsthema: Ethik in der Mediengestaltung: Kann ein 3D-Modell diskriminierend sein?

Ethik ist die Lehre von Moral und Werten, die menschliches Handeln und Zusammenleben regeln. Sie befasst sich mit der Frage, was gut oder schlecht, richtig oder falsch ist, und wie Menschen moralisch handeln sollten. Auch Entwickler*innen und Designer*innen sollten sich bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen mit moralischen Prinzipien und Verantwortungen beschäftigen.  Denn: 3D-Modelle und Avatare sind weit mehr als digitale Masken: Sie prägen Identitätswahrnehmung, Interaktion und soziale Normen in immersiven Medien. Deshalb stellen sich für Gestalter*innen essenzielle ethische Fragen, die Antworten sollte man nicht ignorieren. Am Ende gilt: ein ethisch gestaltetes Produkt fördert das Wohl der Nutzer*innen und der Gesellschaft und vermeidet Schaden und Diskriminierung. 👉 Was ist die Ausgangslage? Vorurteile und Stereotype im Code: 3D-Modelle können unbeabsichtigt diskriminieren, etwa wenn automatische Gesichtscan-Tools bestimmte Merkmale wie Hautfarbe oder Proportionen schlechter darstellen. Forschende weisen darauf hin, dass viele Systeme dunklere Haut oder nicht-weiße Gesichtszüge weniger darstellbar erscheinen lassen, ein Resultat fehlender Diversität in Trainingsdaten . Das ist nicht nur optisch problematisch, sondern reproduziert unsichtbare Vorurteile. 👉 Der Proteus-Effekt: Avatar formt Verhalten  Im VR-Kontext kann der sogenannte Proteus-Effekt auftreten: Nutzer*innen übernehmen Eigenschaften ihres Avatars, etwa Verhalten oder Selbstwahrnehmung. Experimente haben gezeigt, dass Personen mit dunklem Avatar in aggressiven Szenarien aggressiver agieren ( en.wikipedia.org+1frontiersin.org+1).  Das bedeutet: die Gestaltung von Avataren ist nie neutral, sie beeinflusst, wie Menschen sich online und offline verhalten. 👉 Repräsentation und Inklusion Studien unterstreichen, dass inklusive Avatar-Codes, etwa mit Vielfalt in Hautfarben, Geschlechtern, Körperformen oder Beeinträchtigungen, Repräsentation unterstützten  andrewrobb.io+5arxiv.org+5echocanluo.com+5.  Gleichzeitig entstehen ethische Fragen zur Authentizität: Wer darf welche Identität modellieren? Wie können sensible Merkmale respektvoll verarbeitet werden? 👉 Verantwortung von Designer*innen Als 3D-Gestalter*innen habt ihr Verantwortung bei der Auswahl von Gesichtern, Körpern, Bewegungen und Attributen. Technische Entscheidungen, etwa Polygonzahl, Materialien oder Animation, entscheiden mit darüber, ob ein Modell glaubwürdig, stereotyphaft oder neutral wirkt. Es kommt darauf an, Vorannahmen zu prüfen und möglichst vielfältige, inklusive Datenquellen zu verwenden. 👉 Unsicherheit und Forschungslage Viele Erkenntnisse über Effekte stammen aus Laborstudien. Wie stark sie auf reale Anwendungen übertragbar sind, ist noch offen. Auch Fragen zu Privatsphäre (z. B. bei biometrischen Daten), Urheberrecht innerhalb von generativen KI-Modellen oder algorithmische Diskriminierung bleiben teilweise ungeklärt . In vielen Fällen ist ein klare ethische Linie nicht eindeutig vorgegeben. Fazit Ein 3D-Modell oder Avatar kann durchaus diskriminierend sein, sei es durch gezielte oder unbewusste Design-Entscheidungen. Für Gestalter*innen heißt das: Vielfalt und Inklusion bewusst abbilden Auswirkungen von Avatar-Design auf Nutzer*innen verstehen (z. B. Proteus-Effekt) Datenquellen sorgfältig auswählen und Algorithmen kritisch prüfen Sensible Merkmale respektvoll behandeln und transparent machen Diese Perspektiven sollten festen Platz in der Ausbildung finden, ebenso wie Tools zur Reflexion und Prüfung auf Repräsentationsbias.  Wie geht Ihr mit der Fragestellung um?  Schreibt Eure Gedanken gerne in die Kommentarte.  
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Online-Veranstaltungen planen und durchführen - Einführung in BigBlueButton

Sie sind Mitglied einer Community und wollen eine Online-Veranstaltungen planen und durchführen?  Erfahren Sie im Modul “Online-Veranstaltungen planen und durchführen - Einführung in BigBlueButton (BBB)” wie Sie eine entsprechende Veranstaltung mit dem Online-Konferenztool, durchführen. Der Lernpfad dient als umfassende Einführung in die Nutzung von BBB innerhalb der Leando-Communitys.