Leando - ausbilden, prüfen, vernetzen

Aktuelles

Beitrag

Fünf Fragen an ... Thomas Hagenhofer (Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien)

XR ist in der produktiven Phase angekommen: weg vom Hype, hin zu realen Anwendungen in Industrie, Bildung und Entertainment. Doch wie steht es aktuell um die Entwicklung der Technologie? Welche Rolle spielt die Ausbildung und wo liegen Chancen und Herausforderungen?  Thomas Hagenhofer vom Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien ordnet den Stand der Dinge ein und spricht über Perspektiven für den Ausbildungsberuf Gestalter*in für immersive Medien.   Frage 1: Warum ist nach dem Hype jetzt der richtige Zeitpunkt, XR in die Ausbildung zu bringen? Thomas Hagenhofer: XR steht heute nicht mehr so sehr im Mittelpunkt des Technikinteresses, im Moment ist es zweifellos die KI. Das hat einerseits Nachteile, weil die Medien weniger über dieses Thema berichten. Andererseits sind die Erwartungshaltungen nicht mehr so hoch wie noch vor vielleicht zehn Jahren. Heute können wir ohne riesige Versprechungen auf die Mehrwerte eines begründeten Einsatzes von XR schauen und die sind in vielen Bereichen sinnvoll. Vieles spricht dafür, dass XR aus der Phase des Experimentierens heraus gekommen ist in die der produktiven Anwendung in Teilbereichen von Industrie, Bildung und Entertainment. Daher sollten sich Unternehmen, die in diesen Sektoren unterwegs sind, überlegen, ob sie nicht Chancen verpassen, wenn sie nicht damit beginnen, ihre zukünftigen Fachkräfte selbst durch eine solide staatlich anerkannte duale Ausbildung zu qualifizieren.   Frage 2: Welche Hemmnisse sind aktuell die größten Herausforderungen? Thomas Hagenhofer: Es gibt nach wie vor bei vielen Unternehmen eine abwartende Haltung in Sachen XR, weil sich die Probleme z. B. bei der Hardwareentwicklung und bei der aufwändigen Erstellung von 3D-Modelle nicht schnell lösen lassen. Aber anstatt auf den großen Game Changer zu warten, sollte man die bereits vorhandenen vielseitig erprobten Möglichkeiten nicht aus dem Auge verlieren.   Frage 3: Welche Chancen ergeben sich speziell für die duale Ausbildung? Thomas Hagenhofer: In vielen Branchen hat es sich bewährt, junge Menschen im eigenen Unternehmen zu Fachkräften auszubilden. Gerade eine junge kleine Branche wie die der immersiven Medien braucht Menschen, die ihre Tätigkeit als Beruf ansehen und nicht als Job. Die einen eigenen Berufsethos entwickeln, der aus dem Stolz über die eigene Leistung und dem Staunen der Nutzer*innen über die tollen Möglichkeiten von XR entstehen kann. Diese Faszination braucht mehr Träger*innen.   Frage 4: Welche Rolle spielt der neue Ausbildungsberuf Gestalter:in für immersive Medien in diesem Kontext? Thomas Hagenhofer: Der neue Ausbildungsberuf bildet einen Standard ab, der bislang in Europa einmalig ist. Er beinhaltet die gesamte Wertschöpfungskette von XR-Anwendungen und ist von vorne bis hinten an der Praxis orientiert. In den ersten Jahren ist bereits eine kleine, aber sehr aktive Community um den Beruf entstanden, gerade mit Unterstützung von Leando. Hier bekommen interessierte schnell Unterstützung und können sich mit anderen vernetzen.   Frage 5: Wo siehst du die XR-Entwicklung in fünf Jahren und welche Skills brauchen Auszubildende dann unbedingt? Thomas Hagenhofer: In fünf Jahren wird KI völlig selbstverständlich in vielen XR-Anwendungen zum Einsatz kommen und die Erstellung von 3D-Welten vereinfachen. Und ich hoffe, dass es bis dahin qualitativ hochwertige XR-Brillen zu akzeptablen Preisen geben wird. Auszubildende müssen sich in diesem sich rasch ändernden Umfeld vor allem offen zeigen für neue Ansätze. Integrationsfähigkeit und Mut, Neues auszuprobieren, sind in solchen Phasen entscheidend. 
Beitrag

Veranstaltungstipp: Virtuelle Veranstaltung: (Jahres-) Entwicklungsgespräche (Vertiefung)

Hallo Leando 👋, hier ein kleiner Reminder: Ich biete euch und unserer Community „Erfahrungswissen Ausbildungspraxis“ noch eine weitere virtuelle Veranstaltung vor Weihnachten und dem Jahresende an! 🎄✨ Beim letzten Mal haben wir allgemein über Kommunikation und Feedback gesprochen. In dieser Veranstaltung liegt der Fokus nun auf Mitarbeiter- bzw. Entwicklungsgesprächen mit Azubis 👥💬. Vermutlich stehen bei vielen von euch solche Gespräche zum Jahresbeginn an. Ich habe dazu Input vorbereitet, möchte aber besonders eure Erfahrungen aufnehmen und daraus gemeinsam Hinweise, Tipps und Best Practices ableiten 📚✨. Die Veranstaltung findet wie gewohnt in BigBlueButton statt 💻. Ich freue mich auf eure Teilnahme und eure Beiträge! 🙌 Wann? 15.12.2025 (Montag) von 13:0014:00 Uhr! Hier gehts zur Veranstaltung! Du bist noch kein Mitglied? Dann tritt gerne bei und bring dich ein! 🤝 PS: Ich veröffentliche noch dieses Jahr weitere Themen, die wir für 2026 planen. Seid also gespannt und schaut regelmäßig hier vorbei! 🔔📅
Beitrag

Onboarding Lernortkooperation

Läuft die Kommunikation zwischen eurem Betrieb? Werden Lerninhalte aufeinander abgestimmt sodass der Azubi nicht frustriert ist? 🧑‍🏫🛠️ Wir wollen euch heute den Lernpfad zum Thema Lernortkooperation ans Herz legen. Ihr lernt in diesem  welche Bedeutung und Zielsetzung Lernortkooperationen in der dualen Ausbildung haben und warum sie ein zentraler Erfolgsfaktor sind, welche Rolle ihr als Ausbilder/-in oder pädagogische Fachkraft an der Schnittstelle zwischen Betrieb, Berufsschule und ggf. überbetrieblichen Bildungseinrichtungen einnehmt, wie ihr eure eigene Praxis reflektieren und aktiv zur erfolgreichen Zusammenarbeit der verschiedenen Lernorte beitragen könnt und wie Ihr kreative und praxisnahe Ideen entwickelt, um die Lernortkooperation bewusst und wirksam in euren Ausbildungsalltag zu integrieren. Investiert ein wenig Zeit und gewinnt wertvolle Impulse für die Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Schule.  Nutzt gerne die Kommentarfunktion für einen Erfahrungsaustausch 💬
Beitrag

Tipp der Woche: Durch Kooperation reale Relevanz in die Schule bringen

Ein Gastbeitrag von Fabian Weber, Lehrer am Georg-Simon-Ohm Kolleg in Köln   Bereits für das erste 2. Ausbildungsjahr konnten wir vom Georg-Simon-Ohm Berufskolleg in Köln zusammen mit unseren neuen Partnerinnen von FrauenOrteNRW eine gelungene Kooperation aufbauen. Nachdem die Azubis ihre ersten praktischen Projekte abgeschlossen hatten, wollten wir mit ihnen einen Schritt weiter gehen: Ein Schulprojekt mit realer Zielgruppe zusammen mit tatsächlichen Auftraggeber*innen und dem Ziel einer breiten Veröffentlichung. Oft kommen interessierte Firmen oder Einzelpersonen auf uns als Schule zu, weil sie Ideen für Schulprojekte haben. Manchmal wächst eine Kooperation daraus, aber auch oft müssen wir leider ablehnen, weil etwas nicht passt: Ein mögliches Vorhaben kann nur unter Bedingungen gelingen, wie z.B. dass es zeitlich und inhaltlich für alle Seiten passt, unkommerziell ist und Lerngewinne auf mehreren Ebenen verspricht. In diesen Fall haben wir als Schule die Personen hinter FrauenOrteNRW angesprochen. Es ist schnell aus einer kleinen Idee ein Termin zur Vorbesprechung entstanden und kurz darauf ein erstes Meeting zusammen mit den Schüler*innen. Die Idee war, den Schüler*innen die Möglichkeit zu geben, unter den sicheren Bedingungen einer Schule sich frei den Bedürfnissen realer Partner*innen zu nähern. So konnten sie unter Beachtung des Corporate Designs und der Ziele des auftraggebenden Projektes, zusätzliche Lösungen entwickeln, die das Wirken starker Frauen der Geschichte immersiv erfahrbar werden lassen. Bei Schulprojekten stehen nicht die Ergebnisse an erster Stelle, sondern der Prozess. Dies ist auch unseren Partnerinnen von FrauenOrteNRW wichtig, da allein die Auseinandersetzung mit den historischen Persönlichkeiten und deren Aufarbeitung ein Gewinn sind, der über technische Implementierungen hinaus geht. Nachdem Konzepte entwickelt und Feedbackschleifen gedreht wurden, ging es an die praktische Umsetzung. Es zeigte sich, dass eine WebAR-Anwendung für die Zielgruppe mit mobiler Nutzung entwickelt werden soll. Die Umsetzung brauchte jedoch mehr Programmierkenntnisse als gedacht, sodass sich der ursprüngliche Zeitplan verschob. Die Ergebnisse sind im Oktober präsentiert worden und werden in Kürze auch auf der Website www.frauenorte-nrw.de vorgestellt. Wir als Schule sind trotz technische Anlaufschwierigkeiten sehr zufrieden dank offener Schülerinnen und Projektpartnerinnen, die uns ohne Druck lernen lassen. Die Schüler*innen werden inhaltlich unterstützt und ihnen kreative Freiräume ermöglicht.  Zukünftig, wenn auch unsere Partnerinnen wieder möchten und können, freuen wir uns als Schule mit gewonnenen Erkenntnissen in einem neuen Schuljahr mit neuen Klassen hoffentlich wieder neue Frauengeschichten immersiv umsetzen zu können.  
Beitrag

Happy Halloween

🎃 Morgen heißt es: Ausbilden mit Gänsehaut! 👻 Die Chancenschmiede wünscht allen Ausbildungskräften einen Happy Halloween und einen schaurig-guten Tag!
Beitrag

Veranstaltungstipp: Wirkungsvoll mit Azubis kommunizieren

Hallo Leando! 👋   Ich biete für unsere Community Erfahrungswissen Ausbildungspraxis wieder eine virtuelle Veranstaltung an. Es geht um das Thema Kommunikation mit Azubis. Wann? Montag, den 27.11.2025, von 13:00-14:30 Uhr  Weitere Infos erhaltet ihr hier (ihr könnt euch auch gleich anmelden)! Ich freue mich auf eure Teilnahme und wenn ihr unserer Community beitretet und euch einbringt! 😊  
Beitrag

Querschnittsthema: Ethik in der Mediengestaltung: Kann ein 3D-Modell diskriminierend sein?

Ethik ist die Lehre von Moral und Werten, die menschliches Handeln und Zusammenleben regeln. Sie befasst sich mit der Frage, was gut oder schlecht, richtig oder falsch ist, und wie Menschen moralisch handeln sollten. Auch Entwickler*innen und Designer*innen sollten sich bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen mit moralischen Prinzipien und Verantwortungen beschäftigen.  Denn: 3D-Modelle und Avatare sind weit mehr als digitale Masken: Sie prägen Identitätswahrnehmung, Interaktion und soziale Normen in immersiven Medien. Deshalb stellen sich für Gestalter*innen essenzielle ethische Fragen, die Antworten sollte man nicht ignorieren. Am Ende gilt: ein ethisch gestaltetes Produkt fördert das Wohl der Nutzer*innen und der Gesellschaft und vermeidet Schaden und Diskriminierung. 👉 Was ist die Ausgangslage? Vorurteile und Stereotype im Code: 3D-Modelle können unbeabsichtigt diskriminieren, etwa wenn automatische Gesichtscan-Tools bestimmte Merkmale wie Hautfarbe oder Proportionen schlechter darstellen. Forschende weisen darauf hin, dass viele Systeme dunklere Haut oder nicht-weiße Gesichtszüge weniger darstellbar erscheinen lassen, ein Resultat fehlender Diversität in Trainingsdaten . Das ist nicht nur optisch problematisch, sondern reproduziert unsichtbare Vorurteile. 👉 Der Proteus-Effekt: Avatar formt Verhalten  Im VR-Kontext kann der sogenannte Proteus-Effekt auftreten: Nutzer*innen übernehmen Eigenschaften ihres Avatars, etwa Verhalten oder Selbstwahrnehmung. Experimente haben gezeigt, dass Personen mit dunklem Avatar in aggressiven Szenarien aggressiver agieren ( en.wikipedia.org+1frontiersin.org+1).  Das bedeutet: die Gestaltung von Avataren ist nie neutral, sie beeinflusst, wie Menschen sich online und offline verhalten. 👉 Repräsentation und Inklusion Studien unterstreichen, dass inklusive Avatar-Codes, etwa mit Vielfalt in Hautfarben, Geschlechtern, Körperformen oder Beeinträchtigungen, Repräsentation unterstützten  andrewrobb.io+5arxiv.org+5echocanluo.com+5.  Gleichzeitig entstehen ethische Fragen zur Authentizität: Wer darf welche Identität modellieren? Wie können sensible Merkmale respektvoll verarbeitet werden? 👉 Verantwortung von Designer*innen Als 3D-Gestalter*innen habt ihr Verantwortung bei der Auswahl von Gesichtern, Körpern, Bewegungen und Attributen. Technische Entscheidungen, etwa Polygonzahl, Materialien oder Animation, entscheiden mit darüber, ob ein Modell glaubwürdig, stereotyphaft oder neutral wirkt. Es kommt darauf an, Vorannahmen zu prüfen und möglichst vielfältige, inklusive Datenquellen zu verwenden. 👉 Unsicherheit und Forschungslage Viele Erkenntnisse über Effekte stammen aus Laborstudien. Wie stark sie auf reale Anwendungen übertragbar sind, ist noch offen. Auch Fragen zu Privatsphäre (z. B. bei biometrischen Daten), Urheberrecht innerhalb von generativen KI-Modellen oder algorithmische Diskriminierung bleiben teilweise ungeklärt . In vielen Fällen ist ein klare ethische Linie nicht eindeutig vorgegeben. Fazit Ein 3D-Modell oder Avatar kann durchaus diskriminierend sein, sei es durch gezielte oder unbewusste Design-Entscheidungen. Für Gestalter*innen heißt das: Vielfalt und Inklusion bewusst abbilden Auswirkungen von Avatar-Design auf Nutzer*innen verstehen (z. B. Proteus-Effekt) Datenquellen sorgfältig auswählen und Algorithmen kritisch prüfen Sensible Merkmale respektvoll behandeln und transparent machen Diese Perspektiven sollten festen Platz in der Ausbildung finden, ebenso wie Tools zur Reflexion und Prüfung auf Repräsentationsbias.  Wie geht Ihr mit der Fragestellung um?  Schreibt Eure Gedanken gerne in die Kommentarte.  
Beitrag

„Komm gut an.“ kommt gut an – und zwar gleich doppelt!

Wir freuen uns riesig: Unsere Tik-Tok-Kampagne für Auszubildende und junge Berufseinsteiger wurde gestern gleich zweifach ausgezeichnet! 🎉 🏆 In Köln erhielt „komm gut an.“ beim mediaV-Award - der Medienpreis für Verbände und Organisationen 2025 die Auszeichnung „Bester Social Media Auftritt“. Die Auszeichnung ist ein renommierter deutscher Medien- und Kommunikationspreis für Verbände und Non-Profit-Organisationen, verliehen vom Fachmagazin Verbändereport. Die Jury lobte insbesondere die konsequente Ansprache auf TikTok: authentisches Storytelling, Community-Nähe und Prävention auf Augenhöhe mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. 🌍 In Kuala Lumpur gab es die zweite Ehrung: Beim Internationalen Videofestival der sozialen Sicherheit 2025 zeichnete die International Social Security Association gleich fünf Kurzvideos von „komm gut an.“ aus. Diese Clips werden aktuell beim Weltforum für soziale Sicherheit einem internationalen Fachpublikum präsentiert. "Komm gut an." ist eine Tik-Tok-Kampagne des Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR) e.V. und der BGHW. Das Besondere: Die Inhalte entstehen in Workshops direkt aus der Zielgruppe heraus – Auszubildende drehen ihre eigenen Videos zu Themen wie E-Scooter, erste Fahrversuche oder Ablenkung durch Smartphones. Wir sind stolz, dass „komm gut an.“ zeigt, wie Prävention und zeitgemäße Social-Media-Arbeit erfolgreich Hand in Hand gehen. Herzlichen Dank an alle Partner und Beteiligten – und natürlich an die Auszubildenden, die mit ihren Ideen und Videos die Kampagne lebendig machen! 💙 Mehr unter: https://www.tiktok.com/@komm.gut.an?_t=8gHYJ0XLts8&_r=1  Sie wollen dabei sein? In den beigefügten Dateien finden Sie alle nötigen Infos! 
Beitrag

Ausbildungspraxis im Austausch: Mach mit in unserer Community!

Hallo Leando-Community und ein herzlicher Gruß an meine Gruppe „Erfahrungswissen Ausbildungspraxis“! 🎉 Am 01. September sind auch in den letzten Bundesländern die neuen Ausbildungen gestartet. Das ist ein perfekter Anlass, um Erfahrungen zu teilen – von Menschen mit langjähriger Praxis bis hin zu neuen Ausbilderinnen und Ausbildern, die frischen Wind in die Ausbildung bringen. 🌱👩‍🏫👨‍🏫 👉 Genau das wollen wir in unserer Community „Erfahrungswissen Ausbildungspraxis“: Erfahrungen bündeln, voneinander lernen und den Austausch lebendig gestalten. Du bist noch kein Mitglied? Dann trete uns bei. Ich habe mehrere Angebote für euch! 💻 Dch dich herzlich zu zwei virtuellen Veranstaltungen ein: 06. Oktober, 13:00–14:00 Uhr – virtuelles Treffen zum Thema Methodenvielfalt. 13. Oktober, 13:00–14:00 Uhr – direkt die nächste Runde: Es geht um heterogene Azubi-Gruppen. Weitere spannende Veranstaltungen sind schon in Planung! 🚀 Mach mit, weitere Infos werden noch veröffentlicht! Tritt der Community bei, bring deine Erfahrungen und Fragen ein und nutze die Chance, gemeinsam mit anderen Ideen für die Ausbildungspraxis weiterzuentwickeln. Dein Beitrag ist jederzeit willkommen – egal ob Frage, Impuls oder Erfahrungsbericht. Ich freue mich, wenn du dabei bist! 🙌
Beitrag

🎉 450 Mitglieder und ihr macht die Community lebendig!

Hallo Leando, unsere Community Erfahrungswissen Ausbildungspraxis hat still und leise die Marke von 450 Mitgliedern erreicht 🎉 Seit 2023 baue ich diese Community auf, um Angebote und Austausch zu ermöglichen. Ich freue mich über jedes neue Mitglied und ganz besonders über eure aktive Beteiligung 🙌 Entscheidend seid ihr: eure Fragen, eure Erfahrungen und eure Ideen 💡 👉 Bringt euch ein 👉 Teilt eure Themenwünsche 👉 Gestaltet die Community mit Danke, dass ihr Teil davon seid. Gemeinsam 🚀 Auf euch warten weitere Angebote, Content und Impulse, also tretet bei und bringt euch ein!... weitere Infos folgen.
Beitrag

Gewaltfrei? Bin dabei! - Sicher in Ausbildung und Beruf

Jugend will sich-er-leben (JWSL) startet mit dem Thema Gewaltprävention ins Berufsschuljahr 2025/2026 Gewalt kann überall vorkommen, in allen Lebensbereichen und Gesellschaftsschichten. Sie macht auch vor dem Berufsleben nicht halt - quer über alle Branchen. Das heißt: Gewalt kann jede und jeden betreffen und geht alle etwas an. Das bedeutet wiederum: Alle können etwas gegen Gewalt tun. Daher startet Jugend will sich-er-leben (JWSL), ein Präventionsprogramm der gesetzlichen Unfallversicherung, mit dem Jahresthema "Gewaltprävention in Ausbildung und Beruf" und einem aktuellen Medienpaket in das neue Berufsschuljahr.  Medien für Lehrkräfte und Ausbildende Unter dem Motto "Gewaltfrei? Bin dabei!" setzen die Materialien aus dem JWSL-Medienpaket bei Auszubildenden Anreize zur Sensibilisierung im Unterricht und im Betrieb sowie zur individuellen Auseinandersetzung mit dem Thema: Denn wo fängt Gewalt eigentlich an? Welche Ursachen und Auswirkungen kann Gewalt haben? Welche Strategien helfen, Risiken am Arbeitsplatz zu erkennen und Gewalt vorzubeugen? Die Materialien machen aber auch klar: Gewaltprävention sollte in jedem Betrieb verankert sein - ob Supermarkt, Kfz-Werkstatt oder Pflegeheim. Wie genau das aussehen kann, lernen Auszubildende mit JWSL in den berufsbildenden Schulen und in ihren Ausbildungsbetrieben.  Das Ziel dabei: Gewalt in ihren verschiedenen Formen - beispielsweise auch als psychische Gewalt - schon für junge Beschäftigte frühzeitig erkennbar machen, (vorbeugende) Schutzmaßnahmen vermitteln und Wege aufzeigen, wie die jungen Leute im Ernstfall handeln können und Hilfe finden. JWSL bietet hierzu ein Medienpaket an, mit: Anregungen für den Unterricht in berufsbildenden Schulen (Unterrichtskonzept für Lehrkräfte)  Unterweisungsimpulsen im Ausbildungsbetrieb (Unterweisungskonzept für Ausbildende)  Unterrichts- und Erklärfilmen  Hintergrundinformationen und Beispielen aus Betrieb und Alltag  begleitenden Wettbewerben für berufsbildende Schulen  Website und Social Media  Gewalt kann schwerwiegende Folgen für Betroffene und das soziale und betriebliche Umfeld haben. Lehrkräfte berufsbildender Schulen und Ausbildende in den Betrieben können die JWSL-Materialien nutzen, um ihre Auszubildenden für ein gewaltfreies Miteinander zu sensibilisieren und ihnen Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.  Berufsschulklassen haben auch in diesem Schuljahr wieder die Chance, an einem JWSL-Kreativwettbewerb zum Jahresthema teilzunehmen und attraktive Geldpreise zu gewinnen. Ob Video, Poster, Poetry-Slam, Comic oder Spiel: Das Format kann frei gewählt werden. Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 28. Februar 2026. Zudem können Berufsschülerinnen und -schüler an einem Quiz teilnehmen. Teilnahmebedingungen, weitere Informationen und alle Medien zum aktuellen Präventionsprogramm auf www.jwsl.de .  Allgemeine Informationen zum Thema Prävention von Gewalt bei der Arbeit gibt es für Arbeitgebende und Beschäftigte auf der Website der Kampagne #GewaltAngehen der gesetzlichen Unfallversicherung: www.gewalt-angehen.de . Über JWSL JWSL ist ein Präventionsprogramm der gesetzlichen Unfallversicherung für Auszubildende zu Themen rund um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Es wird berufsbildenden Schulen und Ausbildungsbetrieben in Deutschland über die Landesverbände der DGUV angeboten. Die DGUV ist der Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Für Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger bietet JWSL die Gelegenheit, sich zu Beginn ihres Berufslebens mit Risiken der Arbeitswelt vertraut zu machen und sicheres und gesundes Verhalten nachhaltig zu erlernen.  Pressekontakt und Pressematerialien Sie benötigen Informationen für die Berichterstattung über das Präventionsprogramm Jugend will sich-er-leben? Hier finden Sie Pressematerialien sowie Pressemitteilungen zum Herunterladen .
Beitrag

Projektarbeit Ausbildungsbeginn

Damit der Einstieg nicht nur informativ, sondern auch direkt praktisch und teamorientiert wird, könnt ihr die erste Woche mit kleinen Projektarbeiten starten, bei denen die Azubis gemeinsam kreativ werden und das Unternehmen besser kennenlernen können. Projektideen für die erste Woche: 🗺️ Azubi-Firmenrallye organisierenDie Azubis erstellen selbst eine Rallye durch alle Abteilungen – so lernt man direkt alle Bereiche und Ansprechpartner kennen. 📸„Meine ersten Eindrücke“ – Fotostory oder Video-TagebuchIn kleinen Teams dokumentieren die Azubis ihre ersten Tage und präsentieren ihre Sicht auf das Unternehmen. Super fürs Onboarding der nächsten Generation! 🧩Kleines Prozess-OptimierungsprojektGibt es einfache interne Abläufe, die verbessert werden könnten? Azubis bringen oft frischen Wind – warum nicht gleich nutzen? 🌱„Werte & Wir“ – Unsere Unternehmenskultur erkundenDie Azubis interviewen Kolleg*innen zu den gelebten Werten und erstellen daraus ein kleines Poster oder eine digitale Collage. 💬Vorstellungspitch vorbereitenJeder Azubi erstellt einen kurzen kreativen Pitch über sich – als Icebreaker, zur Stärkung des Selbstbewusstseins und zur Präsentation vor dem Team. 📌 Noch mehr Onboarding-Inspiration gesucht?👉 Hier findest du weitere kreative Ideen und bewährte Ansätze für den Ausbildungsstart:🔗Onboarding-Ideen auf Leando ansehen Mit welchen Projekten startet ihr die Ausbildung? Welche Ideen haben sich bei euch besonders bewährt? Nutzt gerne die Kommentarfunktion für einen Austausch!   Lasst uns vernetzen und voneinander lernen – für einen gelungenen Start unserer zukünftigen Fachkräfte! 🚀
Beitrag

800 Mitglieder

🌱 Zusammen sind wir mehr – Wachstum beginnt mit Gemeinschaft 🤝 Echte Entwicklung geschieht nicht im Alleingang. Sie entsteht, wenn Menschen sich verbinden, Ideen teilen und gemeinsam neue Wege gehen. Ob im Team, im Unternehmen oder im Alltag – Gemeinschaft ist der Nährboden für nachhaltiges Wachstum. Lasst uns weiter zusammenwachsen – mit Vertrauen, Offenheit und echtem Miteinander. 💚
Beitrag

Zwischen Neugier und Emotion – Azubis wirklich verstehen

Liebe Community, hast du dich auch schon mal gefragt: „Warum sind meine Azubis heutzutage so, wie sie sind?“ Wenn du dir diese Gedanken machst, bist du nicht allein – und genau hier setzen zwei unserer Workshops im Netzwerk Q 4.0 im Juli an. 🧭 Verstehen statt bewertenIn „Mein Azubi – zwischen Neugier und Rätseln“ geht es darum, Verhalten nicht vorschnell zu bewerten, sondern neugierig zu beobachten. Du lernst, wie du mit dem Motivkompass® die inneren Antriebskräfte deiner Azubis erkennst – und wie du durch eine beobachtende Haltung handlungsfähig bleibst. 👉 Mehr zur Veranstaltung 💡 Emotionen als Kompass nutzenIn „It’s all about emotions“ tauchst du tiefer in die Welt der emotionalen Kompetenz ein. Du lernst Modelle wie den Emotionsdreiklang und das 4-3-3-Emotionsmodell kennen – und wie du sie im Ausbildungsalltag praktisch anwendest. So kannst du nicht nur dein eigenes Handeln bewusster steuern, sondern auch deine Azubis dabei unterstützen, ihre emotionalen Muster zu erkennen und konstruktiv zu nutzen.👉 Mehr zur Veranstaltung Beide kostenfreien Workshops ergänzen sich ideal: Du bekommst Werkzeuge, um Verhalten zu verstehen und Emotionen gezielt zu begleiten – für eine Ausbildung, die wirklich wirkt.Die Workshops finden am 10. und 25. Juli 2025 statt. Für alle, die direkt anfangen wollen, können diese 5 Tipps beherzigen: 5 hilfreiche Impulse für deinen Ausbildungsalltag Beobachten statt bewertenVersuche, das Verhalten deiner Azubis zunächst nur zu beobachten – ohne sofort zu interpretieren. Frag dich: Was sehe ich wirklich? Das schafft Abstand und Klarheit. Neugier als HaltungWenn du dich fragst „Warum macht er/sie das?“, dann bist du schon auf dem richtigen Weg. Neugier hilft dir, hinter das Verhalten zu schauen – und nicht nur auf das Offensichtliche zu reagieren. Emotionen erkennen – bei dir und anderenAchte im Alltag bewusst auf deine eigenen emotionalen Reaktionen. Was löst sie aus? Welche Emotion steckt vielleicht hinter dem Verhalten deines Azubis? Motivkompass® als DenkmodellÜberlege: Was könnte mein Azubi gerade wirklich brauchen – Orientierung, Sicherheit, Einfluss oder Zugehörigkeit? Diese vier Grundmotive helfen dir, Verhalten besser einzuordnen. Sprich über Gefühle – professionell und klarEmotionen gehören zur Ausbildung dazu. Wenn du sie ansprichst („Ich habe den Eindruck, du bist gerade frustriert – stimmt das?“), schaffst du Verbindung und Verständnis. Wir wünschen euch viele Aha-Momente. Gern könnt ihr diese auch mit uns teilen.  Liebe GrüßeJuliane & Nicole(Bild wurde erstellt mit Copilot)
Beitrag

Zocken in der Ausbildung?!

Heute ist Weltspieltag 🎮– der perfekte Anlass, um das Spielen im Lernkontext unter die Lupe zu nehmen. Ja, das gibt es tatsächlich – und das nicht erst seit gestern. Der Fachbegriff dafür lautet Gamification.  ❓ Was ist Gamification? Bei Gamification werden Prinzipien aus der Spielewelt auf Lernprozesse übertragen. Durch Elemente wie Punkte, Abzeichen oder Ranglisten werden Lernende motiviert, aktiver zu lernen, Herausforderungen mit mehr Freude anzugehen und Fortschritte sichtbar zu machen – ganz ohne klassischen Leistungsdruck. Statt trockener Theorie erleben Auszubildende spielerisch Erfolgsmomente und bauen dabei gezielt Kompetenzen auf. ✅ Drei Empfehlungen für euren Ausbildungsalltag: 🧭Klarheit vor Kreativität: Definiert zuerst eure Lernziele. Welche Kompetenzen sollen gestärkt werden? Erst dann wählt ihr passende Spielelemente aus. 🕹️Einfach starten: Ihr müsst kein eigenes Spiel entwickeln. Schon kleine Elemente wie Quizduelle, Badges/Abzeichen oder Levelsysteme können bereits ihre Wirkung zeigen. 💬Feedback einbauen: Gebt euren Azubis regelmäßig Rückmeldung zu ihrem Fortschritt – das erhöht die Motivation und fördert Selbststeuerung. 🔗 Mehr erfahren? 📖 Im Blogartikel „Gamification für Lernanwendungen in der Berufsausbildung“ erfahrt ihr, wie ihr Gamification gezielt und didaktisch sinnvoll einsetzen könnt. 🎤 Und wie das in der Praxis aussieht? Das zeigt der Vortrag am 24.07.2025 um 11.00 Uhr „Ich zocke mit meinen Azubis – Chancen von Gamification“ aus dem Netzwerk Q 4.0. Wir wünschen euch viel Spaß beim gemeinsamen Spielen.   Viele GrüßeJuliane & Nicole
Beitrag

Geschichtenerzählen in der Ausbildung?!

Liebe Community,  Geschichtenerzählen würde man nicht sofort mit Ausbildung in Verbindung bringen - aber schauen wir mal genauer hin: Kommunikationsfähigkeit stellt eine der grundlegenden sozialen Kompetenzen dar. Ein wirksames Kommunikationstool, das Emotionen weckt, Erfahrungen und Botschaften vermittelt und die Aufmerksamkeit weckt, ist das Storytelling. Besonders in der Ausbildung kann Storytelling - also Geschichtenerzählen - eine zentrale Rolle spielen, um Wissen wirksam und nachhaltig zu weiterzugeben.  🗣️Storytelling bezeichnet die Kunst, Informationen in Form von Geschichten zu vermitteln. (Lern)Inhalte werden dabei nicht nüchtern präsentiert, sondern emotional und anschaulich erzählt – mit klarer Struktur und einer Handlung, die fesselt. So bleiben selbst komplexe Themen leichter im Gedächtnis und wecken Interesse sowie Empathie.  📚 Trockene Theorie? Muss nicht sein! Unser praxisnaher Vortrag aus dem NETZWERK Q 4.0 zeigt euch, wie erfolgreiches Storytelling in der Ausbildung gelingen kann: Selbst komplexe Inhalte können lebendig und verständlich gemacht werden. Erfahrt am 05.06.2025 ab 10:30 Uhr, ✨ wie Geschichten das Lernen erleichtern,🦸‍♀️ was die „Heldenreise“ mit Ausbildung zu tun hat,🧠 wie Storytelling bei Lernschwierigkeiten unterstützen kann,💡 und wie ihr es gezielt im Alltag einsetzen, um die Motivation eurer Azubis zu steigern!  Sichert euch noch heute einen Platz: Storytelling in der Ausbildung | Netzwerk Q 4.0 Wenn ihr jetzt schon direkt etwas umsetzen wollt, anbei einige Tipps für euch:  Lernreisen erzählen lassen: Lasst Auszubildende die eigene Entwicklung als persönliche Held:innenreise reflektieren. Storybasierte Reflexion: Nach Projekten nutzt die storybasierte Reflexion – was war der „Plot“? Wer waren die „Hauptfiguren“? Was war der Wendepunkt? Wir wünschen euch spannende Geschichten und einen erholsamen Feiertag! Liebe Grüße  Juliane & Nicole