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09. Juni 2026

Viele Auszubildende betrachten das Berichtsheft als lästige und überflüssige Formalie. Wirken Sie einer solchen Einstellung von Anfang an entgegen.
Machen Sie nicht nur Ihre Erwartungen an Qualität und Umfang deutlich. Zeigen Sie auch echtes Interesse am Ausbildungsnachweis. Am besten schaffen Sie Rituale: Lassen Sie es sich regelmäßig, im wöchentlichen oder 14-tägigen Rhythmus zeigen. Geben Sie stets Feedback zu den Einträgen.
Unterstützen Sie Ihre Auszubildenden bei dieser Reflexion. Zeigen Sie ihnen anhand der Eintragungen im Berichtsheft auf, was sie schon alles erreicht haben und was es noch auszubauen gilt. Fragen Sie: Wie bewertest du deine Arbeit? Was ist dir leichtgefallen? Was solltest du noch mehr üben? So wird das Berichtsheft sinnvoll in den Arbeits- und Lernprozess integriert.
Ein korrekt geführtes Berichtsheft belegt, dass Sie die Auszubildenden ordnungsgemäß ausgebildet haben. Das wird vor allem relevant, wenn es zu einer Schadensersatzklage gegen Ihren Betrieb kommt, weil ein Auszubildender, eine Auszubildende die Prüfung nicht bestanden hat.
Der vollständige Leitfaden für ausbildende Fachkräfte als PDF-Datei