Nachlassende Motivation und Unzufriedenheit können Anzeichen für Zweifel sein. Viele Auszubildende fragen sich nach der ersten Euphorie: Ist das wirklich der passende Beruf für mich? Heben Sie in einem Vier-Augen-Gespräch interessante Aspekte hervor. Zeigen Sie Entwicklungspotenziale auf. Erklären Sie, dass die Ausbildungsinhalte in der Regel nicht die ganze Vielfalt des Berufs abbilden. Wechseln Sie langweilige Routinearbeiten mit spannenden Herausforderungen ab. Weitere Tipps zur Motivation finden Sie hier.
Können Sie die Zweifel hingegen nicht zerstreuen, unterstützen Sie die Auszubildenden auf ihrem Weg zu neuen Ufern.
Gesundheitliche Probleme
Nur wer gesund ist, kann gut lernen und produktiv arbeiten. Allergien oder Erkrankungen vermindern die Leistungsfähigkeit. Sie machen reizbar und nervös, wenn Schmerzen oder Ängste damit einhergehen. Häufig führen sie auch zum Abbruch der Ausbildung.
Sprechen Sie Auffälligkeiten an, weisen Sie auf Gefahren hin, minimieren Sie Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz und bieten Sie Ihre Unterstützung an.
Mobbing
Eine oder einer Ihrer Auszubildenden wird schlecht behandelt oder gar gemobbt? Hier gilt es einzugreifen, und zwar schnell. Stellen Sie die Verantwortlichen zur Rede. Zeigen Sie ihnen die rote Karte, am besten gemeinsam mit der Ausbildungsleitung.
Probleme oder Belastungen im Privatleben
Sorgen und Belastungen im privaten Umfeld wirken hinein in den Berufsalltag. Suchen Sie bei entsprechenden Vermutungen das Gespräch mit Ihren Auszubildenden. Wer sich wie Marina um Angehörige kümmert, muss Ausbildung und Familie unter einen Hut bekommen. Vielleicht bietet sich eine Teilzeitausbildung an. Vielleicht gibt es andere Formen der Unterstützung. Die Ausbildungsleitung hilft hier sicherlich gerne weiter.