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Smart Factory – Industrie 4.0 in der Ausbildung

10. Juni 2026

Die Vermittlung der komplexen Zusammenhänge von Industrie 4.0 in der Ausbildung stellt neue Anforderungen an das Ausbildungspersonal und macht moderne Unterrichtskonzepte notwendig. In der BBS 2 - der "Berufsbildenden Schule 2" - in Wolfsburg hat das zu einer konzeptionellen Wende in der Berufsausbildung von Automatisierungstechnikern/-innen und Mechatronikern/-innen geführt.

Bei diesem deduktiven Ansatz (vom Allgemeinem zum Besonderen) steht am Anfang der Ausbildung ein digitales Gesamtsystem, das Modellcharakter für das berufliche Handeln hat. Systemzusammenhänge, Aufbau, Funktionsweisen, Störungen und Problemlösungen können am Modell einer Smart Factory exemplarisch gelehrt, gelernt und entdeckt werden. Davon ausgehend lassen sich dann die Einzelkomponenten und Teilsysteme verstehen und innerhalb des Gesamtsystems nachvollziehen.

Im Unterricht werden die komplexen Technologien und Prozesse von Industrie 4.0 im wahrsten Sinne des Wortes greifbar. Hier haben Auszubildende für Automatisierungstechnik und dual Studierende eine kompakte Smart-Factory-Abfüllanlage selbst entwickelt und gebaut. Sie funktioniert mit den gleichen technischen Komponenten wie eine Produktionsanlage in der Industrie.

Um das selbständige Lernen der Jugendlichen zu unterstützen, haben die Auszubildenden eine Lernplattform entwickelt. Sie dient gleichzeitig der Kooperation zwischen Ausbildung, Schule, Produktion und Industriepartnern.

Das Video zeigt anschaulich, wie in Wolfsburg das didaktisch-methodische Konzept umgesetzt wird und möchte Ausbildenden Anregungen für ihre eigene Ausbildungspraxis geben. 

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