Sie haben festgestellt, dass Auszubildende den Wunsch haben, an einer Zusatzqualifizierung teilzunehmen? Oder Sie hegen den Wunsch, Ihr Ausbildungsangebot attraktiver zu gestalten? Dann lohnt es sich herauszufinden, auf welche Weise Sie Zusatzqualifikationen anbieten können.
Die grundlegende Voraussetzung für den Einsatz von Zusatzqualifikationen in ihrem Unternehmen sollte immer ein festgestellter Bedarf an entsprechenden Qualifikationen sein. Ausgehend von den betrieblichen Interessen ist dann zu prüfen, welche Auszubildenden dafür geeignet sind und Interesse haben. Das müssen keinesfalls immer die leistungsstärksten sein!
Was sind Zusatzqualifikationen?
Zusatzqualifikationen sind Maßnahmen, um während der Ausbildung zusätzliche berufliche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten zu erlangen. Zusatzqualifikationen sind in der Regel zeitlich, inhaltlich und organisatorisch eigene Ausbildungsabschnitte innerhalb der Ausbildung und können durch ein Abschlusszertifikat mit vorausgehender Prüfung oder ein Teilnahmezertifikat bescheinigt werden.
Die Angebote können sich vor allem in der Dauer, nach Anbieter, dem Inhalt und den Kosten voneinander unterscheiden. Jeder Ausbildungsbetrieb kann eigene Zusatzqualifikationen planen und umsetzen, es können aber auch Angebote Dritter, z.B. von Bildungszentren der zuständigen Stellen, Bildungsanbietern und überbetrieblichen Bildungszentren, geprüft und genutzt werden.