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Ausbildung gestalten: bright! studios gibt Einblicke in die Praxis

Beim dritten LinkedIn Live der Community Gestalter*in für immersive Medien wurde es erneut spannend – nicht nur, weil Thomas Giegerich und Lisa Messner von bright! studios ihre Erfahrungen geteilt haben, sondern weil mit Felix Allwardt zum ersten Mal ein Auszubildender dabei war. 

Ein Gespräch über den Ausbildungsstart des neuen Berufes, Umwege, Highlights – und warum Mut zur Zukunft dazugehört.

Bright Studio: Immer am Puls der neuen Medien

Thomas Giegierich, Gründer und Geschäftsführer von bright!, bringt es auf den Punkt: „Wir haben uns immer auf das gestürzt, was in der Live-Kommunikation neu und spannend ist.“ Und das seit 25 Jahren. Projection Mapping, Virtual Production, AR fürs Fernsehen, E-Sports-Bühnen, interaktive Markenwelten – bright! deckt ein großes Spektrum erweiterter Realitäten ab.

Als der neue Ausbildungsberuf „Gestalter*in für immersive Medien“ eingeführt wurde, war für Thomas schnell klar: Da sind wir dabei. Felix, der ursprünglich in Richtung Mediengestalter Bild und Ton gehen wollte, entdeckte die neue Ausbildung über einen Insta-Post, den er von einem Familienmitglied geschickt bekommen hat– der Rest ist Geschichte.

Ausbildungsstart mit Hindernissen – und viel Potenzial

Der Anfang an der Schule war etwas holprig, erzählen beide offen. Neue Ausbildung, neue Strukturen, wenig eingespielte Abläufe. Felix: „Es ging langsam los, aber es wurde zum Glück immer besser.“ Heute hat er einen festen Stundenplan, ein engagiertes Schulteam und spannende Aufgaben im Betrieb – etwa den Aufbau eines VR-Escape Rooms in Unity.

Thomas ergänzt: „Wir mussten erstmal lernen, dass das duale System nicht so schnell ist wie wir in unseren Projekten. Aber jetzt läuft’s – und das mit Mehrwert für beide Seiten.“

Praktika als Türöffner - Ausbildung als Investition 

Felix kam über ein Praktikum zu bright! – eine gute Möglichkeit, um festzustellen, ob man zueinander und der Beruf passt. Gerade weil er so viele Facetten hat, hilft es, vorher reinzuschnuppern. Game Engines, Interaction Design, Film, AR – es gibt viel zu entdecken.

Thomas sieht in der Ausbildung eine Chance, um Fachkräfte selbst aufzubauen: „Klar ist der Return on Investment nicht direkt da – aber wir investieren nicht in billige Arbeitskraft, sondern in Zukunft.“

Kommunikation nach außen: „Was bedeutet eigentlich immersiv?“

Lisa Messner, zuständig für Kommunikation bei bright! sieht ihre Aufgabe auch darin, komplexe Inhalte greifbar zu machen: „Viele wissen gar nicht, was immersive Medien konkret sind. Wir erklären das mit Social-Media-Posts, Messeauftritten oder Videos – so dass auch Außenstehende verstehen, was hinter den Projekten steckt.“

Thomas ergänzt: „30 % unserer Kunden denken immer noch, wir machen irgendwas mit VR. Es braucht Aufklärung – und Kommunikation, die begeistert.“

Zwischenprüfung in Koblenz – und ein Blick in die Zukunft

Felix hat gerade seine Zwischenprüfung hinter sich – in Koblenz, weil Frankfurt (noch) keinen eigenen Prüfungsausschuss hat. Die Vorbereitung war natürlich schwierig, weil er zu den ersten Auszubildenden überhaupt gehört: keine Altklausuren, wenig Infos. Trotzdem: Prüfung gemeistert, neue Kontakte geknüpft – und ein Schritt weiter auf dem Weg.

Im Gespräch wird klar: Der Beruf ist noch in Bewegung. Es braucht Geduld, Flexibilität – und Pioniergeist. Thomas: „Vielleicht wird der Beruf sich noch aufsplitten – wie damals beim Mediengestalter. Aber gerade das macht’s so spannend: Wir gestalten mit.“

Fazit: Ausbildung braucht Mut – und gute Leute

Am Ende bleibt vor allem eins hängen: Diese Ausbildung lebt von Menschen, die Lust haben, Neues zu gestalten – im Betrieb, in der Schule, im Netzwerk. bright! möchte weitermachen, wenn der oder die Richtige kommt. Denn: „Es muss einfach passen.“

Wer mehr wissen oder mitmachen will: Vernetzt euch mit den Beteiligten und bringt euch ein. Die Community wächst, ihr entwickelt sie mit.

 

Das ganze Interview gibt es hier:  https://www.linkedin.com/events/7308713722322038784/comments/

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