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Feedback in der Ausbildung und was im GiM-Kontext wichtig ist

Feedback gehört zum Alltag jeder Ausbildung. Auf Leando gibt es bereits viele hilfreiche Beiträge dazu: etwa zum richtigen Rahmen für Feedbackgespräche, zu konstruktiver Kommunikation oder zu praktischen Checklisten für Feedbacksituationen.

Im Ausbildungsberuf Gestalter*in für immersive Medien bekommt das Thema eine zusätzliche Dimension, weil es hier nicht nur um Fachwissen oder Arbeitsprozesse geht, sondern oft um Gestaltungsentscheidungen, die diskutiert und weiterentwickelt werden müssen.

Feedback ist in diesem Kontext weniger Bewertung als vielmehr Teil des kreativen und technischen Entwicklungsprozesses.

 

Feedback ist Teil des Projektprozesses

Viele Aufgaben in der GiM-Ausbildung entstehen in Projekten:

3D-Modelle werden entwickelt, Interfaces gestaltet, Szenen in Game Engines umgesetzt oder Prototypen getestet.

Dabei gilt ein Grundprinzip aus der Medienproduktion: Arbeit entsteht iterativ.

Das bedeutet:

  • Entwürfe werden gezeigt
  • Feedback wird eingeholt
  • Anpassungen werden vorgenommen
  • das Ergebnis wird erneut überprüft

👉 Feedback ist damit kein abschließender Kommentar, sondern ein regelmäßiger Bestandteil der Arbeitsschritte.

Gestaltungsfeedback braucht andere Fragen

Während in vielen Ausbildungsberufen eher die Frage „richtig oder falsch?“ im Vordergrund steht, geht es bei Gestaltungsarbeit häufig um andere Aspekte:

  • Funktioniert die Nutzerführung?
  • Ist die Szene verständlich aufgebaut?
  • Unterstützt das Design die gewünschte Wirkung?
  • Ist die technische Umsetzung stabil und performant?

👉 Für Auszubildende kann es zunächst ungewohnt sein, dass Feedback nicht immer eindeutig ist. Genau hier liegt aber eine wichtige Lernchance: Gestaltung ist immer auch begründet und reflektiert.

Sichtbarkeit statt Einzelkritik

Im Projektalltag hat sich ein Ansatz bewährt:

Feedback nicht nur in Einzelgesprächen zu geben, sondern Arbeit sichtbar zu machen.

Typische Formate sind zum Beispiel:

  • kurze Projekt-Reviews im Team
  • gemeinsame Sichtung von Prototypen
  • zwischenstände in der Engine oder im 3D-Tool zeigen

👉 So lernen Auszubildende, ihre Arbeit zu erklären, Entscheidungen zu begründen und Rückmeldungen konstruktiv aufzunehmen.

Feedback auch auf Prozess und Zusammenarbeit

Im GiM-Beruf spielt neben der Gestaltung auch die Zusammenarbeit eine große Rolle. Projekte entstehen oft im Zusammenspiel verschiedener Kompetenzen: Design, Programmierung, 3D-Produktion oder Storyentwicklung.

Deshalb sollte Feedback nicht nur das Ergebnis betreffen, sondern auch Fragen wie:

  • Wie wurde im Team gearbeitet?
  • Waren Arbeitsschritte nachvollziehbar dokumentiert?
  • Wurden Probleme früh angesprochen?

Gerade diese Aspekte sind für spätere Projektarbeit in der Branche entscheidend.

Grundlagen bleiben wichtig

Die grundlegenden Prinzipien für gutes Feedback gelten natürlich auch hier:

  • konkret statt allgemein
  • zeitnah statt verspätet
  • beobachtbares Verhalten statt persönliche Bewertung

💡 Wer dazu mehr lesen möchte, findet auf Leando bereits hilfreiche Beiträge und Arbeitshilfen, etwa zu konstruktiver Kommunikation oder zur Gestaltung von Feedbackgesprächen.

https://leando.de/artikel/richtig-feedback-geben

https://leando.de/artikel/der-richtige-rahmen-fuer-ihr-feedback

https://leando.de/artikel/kommunizieren-und-feedback-geben

https://leando.de/lernwelt/936197eb-f7f6-47a3-8dfd-3b1f7c4504d0

Wie läuft Feedback in euren Ausbildungsprojekten?

  • Welche Formate haben sich bewährt?
  • Gebt ihr eher individuelles Feedback oder arbeitet ihr mit Team-Reviews?
  • Welche Erfahrungen machen eure Azubis damit?

Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen aus der Praxis.

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