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Fünf Fragen an ... Anke Molzberger (UFA Serial Drama)
Neue Berufe brauchen mutige Betriebe – und manchmal geht es schneller als gedacht.
UFA Serial Drama, Produzentin der RTL-Serie Alles was zählt, ist 2025 in Rekordzeit Ausbildungsbetrieb für Gestalter:innen für immersive Medien geworden. Ab September werden hier gleich zwei GiMs ausgebildet.
In nur wenigen Monaten hat das Kölner Team alles auf die Beine gestellt: von der IHK-Genehmigung über die Lernortkooperation bis zur inhaltlichen Vorbereitung. Warum sie sich für die Ausbildung entschieden haben, was sie begeistert und warum sie anderen raten, es ebenfalls zu wagen, das erzählt Anke Molzberger, Line Producerin bei UFA SERIAL DRAMA GmbH hier:
Wie kam es, dass Ihr Euch für die Ausbildung im neuen Beruf entschieden habt?
Anke Molzberger: Beim Bewerber*innentag (zum Quereinstieg in die Film- und Fernsehbranche) von KölnBusiness im März 2025 hat Christina Bröker mich angesprochen und direkt mein Interesse geweckt – das Thema war sofort spannend und zukunftsorientiert.
Was waren die größten Hürden beim Start?
Anke Molzberger: Der enge Zeitplan: In nur fünf Monaten mussten wir den Rahmenplan prüfen, Inhalte abdecken, Kooperationspartner finden und den Betrieb sowie Ausbilder durch die IHK genehmigen lassen.
Was hat Euch geholfen – bei der Organisation, bei den ersten Schritten?
Anke Molzberger: Der direkte Kontakt zur GSO-Schule, insbesondere Claus Steinstrass, sowie Gespräche mit „World of VR“ und Jens Epe haben uns wichtige Impulse und Unterstützung gegeben.
Was begeistert Euch an der Ausbildung – und was überrascht?
Anke Molzberger: Die technischen Möglichkeiten: LED-Wände mit Real-Time-Engines zu bespielen, der gezielte VR- Einsatz z. Bsp. für virtuelle Studiorundgänge für z. Bsp. Szenenbild und Regie – und natürlich die Zusammenarbeit mit neuen, kreativen Kolleg*innen.
Was gebt Ihr anderen mit, die überlegen, GiMs auszubilden?
Anke Molzberger: Unbedingt machen! Der klassische Beruf Mediengestalter*in könnte auslaufen. Die UFA sieht es als ihre Aufgabe, neue Ausbildungsberufe wie GiM zu fördern und weiterzuentwickeln.
Vielen Dank an Anke Molzberger für das Gespräch.