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Fünf Fragen an ... die GiM-Klasse am Georg-Simon-Ohm-Berufskolleg (Köln)

Die erste Klasse des neuen Ausbildungsberufs Gestalter:in für immersive Medien (GiM) hat die Zwischenprüfung bereits hinter sich und damit Erfahrungen gesammelt, von denen der nächste Jahrgang direkt profitieren kann. Zwischen neuen Prüfungsformaten, noch nicht eingespielten Abläufen und teils unklaren Anforderungen zeigte sich, was bereits gut funktioniert und wo noch nachjustiert werden muss.

Mit Blick auf die anstehende Zwischenprüfung der kommenden GiM-Auszubildenden haben wir die GiM-Klasse am Georg-Simon-Ohm-Berufskolleg gebeten, ihre Erfahrungen zu teilen. Was hat bei der Vorbereitung geholfen? Wo lagen die größten Herausforderungen: fachlich wie organisatorisch? Und welche Hinweise geben sie an IHK, Schulen und künftige Prüflinge weiter?

Hier sind ihre Antworten:

1. Wie habt ihr euch auf die Zwischenprüfung vorbereitet und was hat euch dabei geholfen (oder gefehlt)?

Wir haben mit Alt-Klausuren der Mediengestalter:innen Bild und Ton geübt, was hilfreich war. Leider fehlten klare Infos zum erwarteten Wissen, was die gezielte Vorbereitung erschwert hat.

2. Wie war euer erster Eindruck von der Prüfungssituation – hat sie abgebildet, was ihr im Unterricht oder Betrieb lernt?

Teilweise ja. Einige Aufgaben kannten wir bereits der aus Schule oder dem Betrieb, andere wirkten sehr speziell und wurden bisher kaum oder gar nicht behandelt.

3. Was war für euch die größte Herausforderung – fachlich oder organisatorisch?

Inhaltlich war es größtenteils machbar. Die Organisation dagegen war leider sehr chaotisch: Zu wenige Prüfungsbögen für alle Teilnehmer und vereinzelte Schwarz-Weiß-Kopien führten zu Zeitverzögerung bei der schriftlichen Prüfung. Für die praktische Prüfung gab es erst 10 Tage vor dem Prüfungstermin Bescheid und mit unklaren Anforderungen wie „3D-Modelle und Medienprodukte erstellen“ ohne eine Software oder den Umfang etc. vorher definiert zu haben.

4. Worauf seid ihr im Nachhinein trotzdem stolz?

Darauf, als erste GiM-Klasse die ZP dennoch größtenteils gut gemeistert zu haben – und hoffentlich künftigen Azubis durch unser Feedback den Weg etwas zu erleichtern.

5. Wenn ihr einen Wunsch an die IHK oder Lehrkräfte hättet: Was würdet ihr für die nächste Zwischenprüfung ändern?

Von der IHK wünschen wir uns mehr Kommunikation und Planungssicherheit. Unseren Lehrkräften danken wir – sie haben uns mit allem unterstützt, was möglich war.

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