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Kein Kopf ist wie der andere
Neurodivergenz in der Ausbildung – eine Aufgabe für das Ausbildungspersonal
„Das ist mangelnde Lernbereitschaft.“
„Das ist einfach keine Ausbildungseinstellung.“
„Früher ging das auch ohne solche Probleme.“
Kennt ihr diese Gedanken von euch über manche eurer Auszubildenden? Vielleicht gehören sie zu den neurodivergenten Menschen und haben Schwierigkeiten sich „normgerecht“ zu verhalten. Aber was genau bedeutet das?
Neurodivergenz beschreibt natürliche Unterschiede in der Informationsverarbeitung des menschlichen Gehirns, etwa bei Autismus, ADHS, Dyslexie oder Dyspraxie. Auch in der beruflichen Ausbildung begegnen Ausbilderinnen und Ausbilder zunehmend neurodivergenten Auszubildenden. Diese bringen häufig besondere Stärken wie analytisches Denken, Kreativität oder hohe Detailgenauigkeit mit, stehen jedoch zugleich vor spezifischen Herausforderungen im Ausbildungsalltag.
Wichtig ist eine offene Haltung: Neurodivergenz ist keine Defizitbeschreibung, sondern Ausdruck von Vielfalt. Sensibilisierung und Fortbildungen für Ausbildungsverantwortliche helfen, Missverständnisse abzubauen und individuelle Potenziale zu erkennen. Ein unterstützendes Ausbildungsumfeld fördert nicht nur den Ausbildungserfolg neurodivergenter Auszubildender, sondern stärkt insgesamt eine inklusive und zukunftsfähige Ausbildungskultur.
Für den Einstieg in das Thema Neurodivergenz empfehlen wir euch den Lernpfad auf Leando: Leando - Portal für Ausbildungs- und Prüfungspersonal
Habt ihr Erfahrungen mit neurodivergenten Auszubildenden und Fallbeispiele, die ihr mit der Community teilen wollt?
In unserem Workshop „Kein Kopf ist wie der andere-Vielfalt im Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Lernen" zusammen mit der Community Erfahrungswissen Ausbildungspraxis haben wir verschiedene Fallbeispiele und Handlungsempfehlungen kennengelernt und gemerkt, dass euch das Thema beschäftigt.