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Neue Studie: Sanierungssprint für Ein- und Zweifamilienhäuser

Agora Energiewende, ifeu-Institut und das Institut für Baubetriebslehre der Uni Stuttgart hat eine neue Studie herausgegeben: Den Sanierungssprint für Ein- und Zweifamilienhäuser.

 

Knapp 20 Millionen deutsche Wohngebäude müs­sen bis 2045 klimaneutral sein. Dafür braucht es CO2-freie Heizungen und Wärmenetze, aber auch die energetische Sanierung – das zeigen alle Studien zu klimaneutralen Gebäuden. Mit dem Gebäudeenergie- und dem Wärmeplanungsgesetz wurde für die Wär­mewende bei Heizungen und Wärmenetzen inzwi­schen ein Grundstein gelegt. Es fehlen aber weiterhin vergleichbare Instrumente für die Sanierung.

 

Der Sanierungssprint bietet dazu Lösungen und zeigt auf, welchen Einfluss die sanierungsbedürftigen Gebäude auf die Treibhausemissionen haben und um welch große Zahlen es sich bei den Ein- und Zweifamilienhäusern (EZFH) in Deutschland handelt:

 

  • 16 Mio. EZFH 
    • 83% aller Gebäude
    • 22 Mio. Wohneinheiten
      • 45% des gesamten Wohnbestandes
      • 2304 Millionen Quadratmeter Wohnfläche, das sind 58% der gesamten Wohnfläche
    • 32% der Bevölkerung wohnt in EZFH
    • Altersdurchschnitt der Bewohner liegt bei 58 Jahren
    • EZFH sind für 2/3 der Treibhausemissionen der Gebäude verantwortlich
  • Beteiligte bei Sanierungen
    • 27% sind Energieberater beteiligt
    • 13% Architekten
  • 79% der Eigentümer planen energetische Sanierungsmaßnahmen
    • 42% sind dabei die Handwerker die wichtigste Informationsquelle
    • 32% sind Bekannte als Informationsquelle
  • Großes Hemmnis für Sanierungen ist der hohe Zeitbedarf
    • 6 - 18 Monate durchschnittliche Sanierungszeit
  • Serielles Sanieren speziell für Mehrfamilienhäuser, Sanierungssprint speziell für EZFH-Häuser
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