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Sommerspecial: Die ersten GiMs im Porträt: Fabienne Weiß
Drei Jahre nach dem Start des neuen Ausbildungsberufs haben die ersten Gestalter:innen für immersive Medien ihre Ausbildung abgeschlossen. In den nächsten Wochen stellen wir einige von ihnen vor: ihre Projekte, ihre Erfahrungen und ihren Blick auf einen Beruf, der gerade erst beginnt, sich in der Praxis zu etablieren.
Heute: Fabienne Weiß / eder GmbH
Berufsschule: Johannes-Gutenberg-Schule Stuttgart
Abschlussjahr 2026
Schwerpunkt deiner Arbeit: 3D, Bildproduktionen und Animationen
Warum hast du dich für die Ausbildung Gestalter:in für immersive Medien entschieden?
Ursprünglich habe ich meine Ausbildung als Mediengestalterin Digital begonnen, da Kreativität und Technik schon immer große Interessen von mir waren.
Durch meinen Betrieb bekam ich früh Einblicke in 3D-Software und Echtzeit-Engines, was mich sofort begeistert hat.
Da die schulischen Inhalte wenig zu meinen tatsächlichen Tätigkeiten passten, wechselte ich im zweiten Ausbildungsjahr in den neuen Ausbildungsberuf Gestalter:in für immersive Medien.
Rückblickend war das definitiv die richtige Entscheidung, da Kreativität mit moderner Technologie verbunden wird und das sowohl zu meinem persönlichen Interesse, als auch zu meinem beruflichen Ziel passt.
Woran hast du während deiner Ausbildung am liebsten gearbeitet?
Eines meiner favorisierenden Projekte war die Erstellung eines Animations-Teasers für einen Kunden. Dabei hatte ich die Möglichkeit, viele Ideen selbst auszuprobieren und den Teaser eigenständig zu gestalten, sodass der Teaser letztendlich vom Kunden veröffentlicht wurde.
Die eigene Arbeit später öffentlich zu sehen, macht einen dann besonders stolz.
Ein schulisches Projekt an welchem ich sehr gerne gearbeitet hab war ein Jump & Run Prototype. Auch hier war es schön zu sehen das dies auf Messen gut ankam.
Was war für dich die größte Herausforderung in der Ausbildung?
Die größte Herausforderung war für mich, die Ungewissheit rund um den Prüfungsbereich. Hier gab es wenig Orientierungsmöglichkeiten. Zudem hatte mir das erste Ausbildungsjahr in diesem Beruf gefehlt, was dazu führte, dass ich noch einiges Nachholen musste.
Was hat dich während der Ausbildung am meisten überrascht?
Am meisten überrascht hat mich, wie vielfältig die Arbeit im Bereich immersive Medien ist. Die breite der technologischen und kreativen Möglichkeiten haben mich beeindruckt.
Von 3D-Visualisierungen bis hin zu interaktiven Anwendungen war jedes Projekt anders.
Welche Fähigkeit oder welches Wissen nimmst du auf jeden Fall aus der Ausbildung mit?
Die Verbindung aus Kreativität und Technologie. – Während der Ausbildung habe ich gelernt, mit modernen 3D- und Echtzeit-Anwendungen zu arbeiten und kreative Ideen technisch umzusetzen. Gleichzeitig habe ich gelernt, Selbständige Lösungen zu finden, Neues auszuprobieren und flexibel an unterschiedliche Projekte heranzugehen.
Welchen Rat würdest du jemandem geben, der überlegt, diese Ausbildung zu machen?
Man sollte offen dafür sein, Neues auszuprobieren und keine Angst davor haben, sich in technische Themen einzuarbeiten. Die Ausbildung ist sehr vielseitig. Gerade weil sich der Bereich ständig weiterentwickelt, lernt man immer wieder neue Dinge dazu.
Quickfire:
Lieblingstool oder Software? Unreal Engine/Blender
VR oder AR? AR
Realistisch oder stilisiert? Stilisiert
Vielen Dank an Fabienne für die Antworten!