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Teilzeitberufsausbildung

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Schaubild, das die verschiedenen Gründe für eine Teilzeitausbildung zeigt

Neben der weit verbreiteten Vollzeit-Ausbildung, gibt es die Möglichkeit eine vollwertige Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren - und das in allen anerkannten Berufen des dualen Bildungssystems.

Warum sollte ich das, als Betrieb oder als Ausbilder*in, denn mitdenken?

Weil fehlende Nachwuchskräfte und der dadurch entstehende Fachkräftemangel die Leistungsfähigkeit der Betriebe mindert. Doch es gibt Ausbildungswillige, denen es trotz freier Ausbildungsplätze nicht gelingen will, einen passenden Ausbildungsbetrieb zu finden:

  • Menschen mit Familienverantwortung (Eltern, pflegende Angehörige)
  • Menschen mit Migrationsgeschichte (parallele Sprachkurse)
  • Menschen mit finanziellen Verpflichtungen (Finanzierung muss durch zusätzlichen Job gewährleistet sein)
  • Leistungssportler*innen
  • Menschen mit besonderen Bedürfnissen (Lernschwierigkeiten, körperliche/psychische Beeinträchtigung)

 

Häufig bringen diese Menschen mehr Reife, Selbstständigkeit und eine stärkere Motivation bezüglich ihres Ausbildungserfolgs mit.

Eine betriebsgerechte Verteilung der Arbeitszeit ist bei diesem Modell möglich und zudem kann eine finanzielle Entlastung durch die verringerte Ausbildungsvergütung erzielt werden.

Auch ist eine Vollzeittätigkeit im Unternehmen nach erfolgreichem Abschluss nicht ausgeschlossen oder ein Wechsel zwischen Voll- und Teilzeitmodell in der Ausbildung. Oftmals ist eine vollzeitnahe Teilzeit möglich, da bei Eltern beispielsweise nur die Randzeiten in der Kinderbetreuung problematisch sind.

 

Hier bekommst du Informationen über die Teilzeitausbildung:

Über die Teilzeitberufsausbildung (TZBA) | G.I.B. Bottrop (ausbildung-in-teilzeit.nrw)

 

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