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Viele Wege, ein Beruf: Wer heute GiM-Azubi wird

Der Weg in den neuen Ausbildungsberuf Gestalter*in immersive Medien (GiM) ist alles, nur nicht einheitlich. Unsere Azubis kommen aus ganz unterschiedlichen Richtungen, bringen verschiedene Erfahrungen mit und genau das macht den Beruf so spannend.

Ein aktuelles Beispiel: Nathanael aus Hamburg. Bevor er seine Ausbildung begonnen hat, hat er sich in seiner Bachelorarbeit mit Virtual Reality beschäftigt, konkret mit der Frage, wie VR beim Lesen und Verstehen komplexer Texte helfen kann.

In seiner Arbeit „Entwicklung und Evaluation eines Leseassistenten in Virtual Reality“ entwickelte und testete er zwei digitale Lesehilfen. Das Ergebnis: Die Anwendungen wurden von den Nutzer*innen als hilfreich empfunden, insbesondere zur besseren Konzentration. Ein schönes Beispiel dafür, wie praxisnah, nutzerorientiert und experimentell die Themen sind, die viele unserer Azubis mitbringen.

Was sagt das über unsere Azubis?

Ganz einfach: In diesem Beruf finden sich neugierige Köpfe und kreative Macher*innen, die ihre individuellen Stärken einbringen. Ob mit einem Schwerpunkt in Technik, Gestaltung oder einer guten Portion Forschergeist: sie bringen das Interesse mit, immersive Welten nicht nur zu bauen, sondern auch sinnvoll, nutzerfreundlich und wirkungsvoll zu gestalten.

Sie fragen nicht nur: "Wie programmiere ich das?"

Sondern auch: "Wie erlebt der Mensch das?" - "Löst meine Anwendung wirklich ein Problem?" - "Wie kann ich die Erfahrung besser machen?"

Ob Technik, Gestaltung, Forschung oder ein Mix aus allem, entscheidend ist nicht der perfekte Lebenslauf, sondern die Lust, immersive Medien sinnvoll und verantwortungsvoll zu gestalten.

Wer sich für Nathanaels Bachelor-Arbeit und sein Kolloquium dazu interessiert: beide Dateien sind hier👇

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