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Zweite Förderrichtlinie des NIB-Programms gestartet

13. Juli 2026

Wie kann man die sozial-ökologische Transformation in Betrieben voranbringen, besonders mit Blick auf Energiewende und Kreislaufwirtschaft? Dieser Frage sollen in den kommenden Jahren 17 Projekte des Programms "Nachhaltig im Beruf – zukunftsorientiert ausbilden (NIB)" nachgehen und fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Instrumente zur Stärkung betrieblicher Transformationsprozesse hervorbringen. Unterstützt werden sie durch ein Metavorhaben, das übergreifende Forschungsfragen bündelt und auswertet.
Zweite Förderrichtlinie des NIB-Programms gestartet

Die Projekte der zweiten Förderrichtlinie des NIB-Programms sind im Mai 2026 an den Start gegangen. Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in Bonn, an der rund 140 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und betrieblicher Praxis teilnahmen, wurden die insgesamt 17 geförderten Vorhaben vorgestellt. 

An den Transformationsprojekten sind 51 Institutionen beteiligt – darunter Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Kammern, Bildungsdienstleister und weitere Akteure der Berufsbildungspraxis. Im Mittelpunkt der dreijährigen Projektarbeit steht die Entwicklung und Erprobung von Qualifizierungsangeboten, die Fach- und Führungskräfte unterstützen, Transformationsprozesse im Betrieb aktiv mitzugestalten – insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen. Eine bedeutende Rolle spielt dabei der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). 

Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) fördert die Projekte unter Kofinanzierung des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) mit circa 16 Mio. Euro. Das BIBB ist für die fachliche Begleitung zuständig.

Quelle: BIBB-Pressemitteilung 15/2026 vom 27. Mai 2026