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ChatGPT Work für die Lernortkooperation zwischen Betrieb und Berufsschule nutzen
Mit ChatGPT Work lassen sich schulische Lerninhalte und betriebliche Ausbildungsaufgaben systematisch miteinander verknüpfen. Auf Grundlage des Rahmenlehrplans, des Ausbildungsrahmenplans, der anstehenden betrieblichen Aufgaben und des Berichtshefts kann ein abgestimmter Lern- und Ausbildungsplan entstehen. Dieser zeigt, wie schulische Inhalte durch praktische Aufgaben vorbereitet, vertieft oder angewendet werden können.
Schritt 1: Betriebliche Aufgaben bereitstellen
Legt einen Ordner mit Informationen zu den betrieblichen Aufgaben und Projekten an, die im kommenden Ausbildungsjahr anstehen.
Darin sollte beschrieben sein:
- welche Aufgaben und Projekte geplant sind,
- wann diese voraussichtlich stattfinden,
- welche Tätigkeiten Auszubildende übernehmen können.
Datenschutz beachten: Personenbezogene und vertrauliche betriebliche Informationen sollten anonymisiert werden. Die geltenden Datenschutzvorgaben sind einzuhalten.
Schritt 2: Ausbildungsunterlagen ergänzen
Stellt ChatGPT Work zusätzlich folgende Unterlagen zur Verfügung:
- Rahmenlehrplan der Berufsschule,
- Ausbildungsrahmenplan aus der Ausbildungsordnung,
- gegebenenfalls vorhandener betrieblicher Ausbildungsplan,
- bisheriges Berichtsheft der Auszubildenden.
Damit kann die KI sowohl die schulischen und betrieblichen Ausbildungsanforderungen als auch den bisherigen Ausbildungsverlauf berücksichtigen.
Schritt 3: ChatGPT Work mit der Ausbildungsplanung beauftragen
Gebt der KI einen konkreten Arbeitsauftrag, beispielsweise:
„Vergleiche den Rahmenlehrplan der Berufsschule mit dem Ausbildungsrahmenplan und den hinterlegten betrieblichen Aufgaben. Entwickle daraus einen abgestimmten Ausbildungsplan, der schulische Lernfelder mit konkreten betrieblichen Aufgaben verbindet.
Berücksichtige dabei die zeitliche Planung und zeige auf, welche Aufgaben zur Vorbereitung, Vertiefung oder praktischen Anwendung schulischer Inhalte geeignet sind. Gleiche die Ergebnisse mit dem Berichtsheft ab und identifiziere mögliche Ausbildungslücken.“
Schritt 4: Lernfelder und betriebliche Aufgaben verknüpfen
ChatGPT Work ordnet den schulischen Lernfeldern geeignete betriebliche Aufgaben zu. Dabei unterscheidet die KI drei Möglichkeiten:
- Vorbereitung: Betriebliche Erfahrungen ermöglichen einen ersten Zugang zu einem späteren Unterrichtsthema.
- Vertiefung: Schulische Inhalte werden durch betriebliche Erfahrungen ergänzt und gefestigt.
- Anwendung: Bereits erworbenes Wissen wird bei realen betrieblichen Aufgaben eingesetzt.
Für jede Aufgabe werden die zu entwickelnden Kompetenzen aus den Ausbildungsunterlagen abgeleitet und konkrete Lernziele beschrieben.
Schritt 5: Berichtsheft auswerten und Ausbildungslücken erkennen
ChatGPT Work gleicht die dokumentierten Tätigkeiten mit den Anforderungen des Ausbildungsrahmenplans ab.
Dadurch wird sichtbar, welche Inhalte bereits bearbeitet wurden und wo möglicherweise Lücken bestehen.
Für noch nicht ausreichend berücksichtigte Inhalte schlägt die KI geeignete betriebliche Aufgaben vor. Ob Kompetenzen tatsächlich erworben wurden, müssen die Ausbildungsverantwortlichen überprüfen.
Schritt 6: Abgestimmten Ausbildungsplan erstellen
Abschließend erstellt ChatGPT Work eine Übersicht mit:
- schulischem Lernfeld und Unterrichtszeitraum,
- passenden betrieblichen Aufgaben und Projekten,
- zu entwickelnden Kompetenzen,
- zeitlicher Zuordnung,
- möglichen Ausbildungslücken und ergänzenden Lernaufgaben.
Der Plan kann gemeinsam von Berufsschule und Ausbildungsbetrieb genutzt, abgestimmt und regelmäßig aktualisiert werden.
Der Vorteil für die Lernortkooperation
Durch dieses Vorgehen werden schulische Lerninhalte und betriebliche Aufgaben besser aufeinander abgestimmt. Auszubildende können schulisches Wissen gezielt in der betrieblichen Praxis anwenden und umgekehrt betriebliche Erfahrungen in den Unterricht einbringen.
Der besondere Mehrwert: ChatGPT Work berücksichtigt nicht nur die formalen Ausbildungsanforderungen, sondern auch die tatsächlich anstehenden betrieblichen Aufgaben und den bisherigen Ausbildungsverlauf.
So entsteht eine praxisnahe Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Berufsschule und Ausbildungsbetrieb, die zugleich hilft, Ausbildungslücken frühzeitig zu erkennen und gezielt zu schließen.