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Demokratiebildung im Ausbildungsbetrieb

Auf Leando ist der interessante Artikel Demokratie stärken im ausbildenden Betrieb (leando.de) erschienen, in dem die Wichtigkeit der Demokratiebildung im betrieblichen Alltag, neben der Berufsschule, dargestellt wird. Große Betriebe verfügen eher über personelle und zeitliche Ressourcen, um dieses wichtige Thema gesondert aufgreifen zu können.

Aber was ist mit den kleinen und mittleren Ausbildungsbetrieben, deren Ausbilder*innen nebenberuflich tätig sind? 

Hier spielt die Vorbildfunktion des Ausbildungspersonals eine wichtige Rolle, um die Alltagsdemokratie auch zu leben. 

Werden die Auszubildenden, wenn möglich, in Entscheidungen einbezogen bzw. können sie nachvollziehen, wenn eine Beteiligung nicht möglich ist?

Ist der Umgang mit den Azubis wertschätzend, nimmt man ihre Fragen, Bedürfnisse, Befindlichkeiten ernst?

Wird jegliche Art der Diskriminierung und Intoleranz klar abgelehnt und Vielfalt gestärkt?

Ob durch informelle, persönliche Gespräche mit den Azubis durch z. B. Interesse an ihrer Lebenswelt wie Social Media und den Themen, die dort relevant sind oder die aktive Beteiligung der jungen Menschen an Entscheidungen, die ihren Arbeitsalltag betreffen durch regelmäßige Azubi-Teams zum Beispiel, in denen sie lernen ihre Meinung angemessen zu äußern und zu vertreten oder auch kritisiert zu werden – so kann Demokratiebildung - en passant - im Betrieb stattfinden.

💡Wie wichtig ist aktuell das Thema Demokratiebildung im betrieblichen Ausbildungsalltag eurer Meinung nach?

💡Habt ihr Erfahrungen diesbezüglich? Welche sind das?

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